Archive for the ‘Suchen & Suchtechnologie’ Category

Semantic Web - der andere Weg

Freitag, September 21st, 2007

Read/Wirite the Web schlagen in einem Beitrag einen anderen Weg zur Etablierung des Semantic Web vor. Statt die User zu zwingen mit Hilfe von RDF und OWL Angaben zu machen, soll das System nach dem Top-Down-Prinzip umgesetzt werden. Technologische Ansätze dazu sind im Gegensatz zur klassischen und akademisch geprägten Bottoum-Up-Variante bereits vorhanden. [Mehr dazu bei Read/write the Web]

Suchen und Finden

Samstag, August 4th, 2007

Es ist schon peinlich: Da sucht ein angehender Information Specialist ein paar Zahlen rund ums Internet, und plötzlich fällt dem angehenden Information Specialist auf, dass er ohne seine (hausinternen) Datenbanken im Geschäft ganz schön aufgeschmissen ist. Konkret suchte angehende Information Specialist nach einer ungefähren Schätzung des Datenvolumens, das im Internet verfügbar sein soll. Hat der angehende Information Specialist diese Information gefunden? Nein, hat er nicht! Volltextsuchmaschinen schieden aus bekannten Gründen aus. Aber auch die Suche im Webkatalog oder das Browsen bei Wikipedia führte nicht zu gewünschtem Ergebnis. Peinlich, echt peinlich! Der angehende Information Specialist weiß im moment auch nicht, wo (oder mit was) er noch suchen soll. Und warum das alles? Alles nur für einen kleinen Nebensatz in der Einleitung der Hausarbeit, die der angehende Information Specialist schreiben muss.

Was suche ich eigentlich?

Donnerstag, Juli 26th, 2007

Vor einiger Zeit bin ich beim Stöbern im Netz über SimpleSpark gestoßen. Eine ganz nette Suchmaschine für Dinge, von denen man gar nicht weiß, das man sie überhaupt sucht. Man “browst” durch die Datenbank auf der Suche nach Anwendungen, die interessant sein können. Alles was man dazu tun muss, ist ein Suchterm eingeben und sich dann durch die Ergebnisliste wühlen. Z.B. kann man sich mit Hilfe von SimpleSpark einen Überblick über Grafik-Tools machen. Wer also auf der Suche nach Alternativen zu Flickr ist, findet hier sicherlich was.

Suchen, Finden und Gefunden werden

Dienstag, Juni 26th, 2007

Das Web wird bevölkert von Suchmaschinen. Sollten sie uns ursprünglich die Navigation im Netz erleicherten, ist die Anzahl inzwischen so groß, dass es einem schwerfällt den Überblick zu behalten, welche Suchmaschine welchen Vor- oder Nachteil hat. Im Zweifel entscheiden sich die meisten User dann doch wieder für den Marktführer Google.

Anders Sputtr. Sputtr selbst ist keine Suchmaschine, sondern eine Art Katalog für Web 2.0-spezifische Such- und Onlinedienste. Man gibt den Suchbegriff in die Eingabemaske bei Sputtr ein, wählt seine Suchmaschine und schon hat man das Ergebnis. Neben Google, werden auch Social-Networking-Dienste wie MySpace, Photo-Communities wie Flickr oder Nachrichten-Sites wie Digg.com auf Wunsch durchsucht. Der Vorteil von Sputtr liegt in der Tatsache, dass die gängigsten Dienste hier verlinkt sind, und man diese nicht kompliziert über seine Bookmarksammlung ansteuern oder die URL in die Adressleiste eingeben muss.

Webverzeichnis reloaded

Montag, Juni 25th, 2007

Webkataloge gehören eigentlich zum WorldWideWeb, wie die Maus zum Computer, besser gesagt: gehörten! Wer benutzt denn noch Verzeichnise wie Dmoz oder Yahoo? Webverzeichnisse waren nach informationswissenschaftlichen Kriterien katalogisierte Linksammlungen. Eine Redaktion prüfte neue Linkvorschläge und ordnete diese ggf. in eine Kategorie ein. Z.B. begann Yahoo als private Linksammlung zweier Standford-Doktoranten, die ihre Sammlung als Navigationshilfe für das Internet nutzten.

Mit dem Aufstieg von Google - einer Volltextsuchmaschine, die gänzlich andere Algorithmen als bspw. Yahoo verwendet - gerieten die Webkataloge in Vergessenheit. Warum sich umständlich mit einer sortierten Liste mühen, deren Kategorisierung man nicht unbedingt nachvollziehen kann, wenn es eine einfach zu bedienende Suchmaschine wie Google gibt, die fast immer das Gesuchte findet? … Eben! Aber Volltext ist eben Volltext, und nicht erst seit gestern ist bekannt, dass Google nicht unbedingt das beste oder zuverlässigste Suchergebnis anzeigt. Bei einem Webkatalog weiß man zumindest, dass eine Redaktion den Link prüft.

Screenshot: Mahalo

Das Prinzip des Webkataloges wird nun wieder aufgegriffen: Mahalo will so etwas wie ein Webkatalog 2.0 zu sein. Gegründet wurde Mahalo von Jason Calacanis - in Internetkreisen nicht unbekannt. Mahalo will das Katalogprinzip wieder populär machen – diesmal mit Elementen des Web2.0, dem “Mitmach-Internet”. Nutzer können Suchergebnisse bewerten und selbst Seiten vorschlagen. Sie kontrollieren damit die Redaktion. Was in den Katalog aufgenommen wird, orientiert sich an den Suchfragen der Benutzer: Populäre Suchbegriffe - die als Tags dargestellt sind - werden im Katalog eher verlinkt, als unbekannte Sites. Mal abwarten was daraus wird.

Siehe dazu: “Mit menschlichen “Guides” gegen Suchmaschinen-Spam” bei heise.de