Archive for the ‘Unterwegs’ Category

Der Aufbruch ins All zwischen Werbung und Realität

Montag, Mai 26th, 2014

Wie ich das Meet & Greet mit Chris Hadfield erlebte

Als ich bereits am Samstagmittag in einer Buchhandlung am Münchner Marienplatz die Schlange derjenigen erblickte, die sich das Buch von Chris Hadfield signieren lassen wollten, war ich froh, ein persönliches Treffen mit dem Astronauten-Popstar aus Kanada in kleiner Runde gewonnen zu haben (Link). Natürlich hatte ich mir vorab Gedanken zu allerhand Themenkomplexen gemacht, die ich mit dem „Major Tom“ der ISS diskutieren wollte. Die Liste geriet recht lang und ich war mir vorab schon darüber im Klaren, dass ich nur einen Bruchteil würde fragen können. Glücklicherweise ergaben sich im Laufe der eineinhalb Stunden viele meiner Fragen von selbst.

Doch zunächst stand ein anderes Ereignis des vorangegangen Abends im Mittelpunkt der Diskussion: das DFB-Pokalendspiel. Hadfield hatte schon auf Twitter Sympathien für die Schwarzgelben aus dem Pott bekundet, zeigte sich aber angesichts der Stimmung in München beeindruckt („It's nice to be somewhere when the home team wins“ (Link)). Glücklicherweise konnten wir das Thema Fußball („the BVB played better“) schnell zur Seite schieben, denn nachdem zwei von drei Gewinnern ihre ablehnende Haltung gegenüber der Heimmannschaft aus München äußerten, konnten wir uns auf die wichtigeren Fragen konzentrieren.

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“Yes, Standard Orbit, Captain”

Donnerstag, Mai 8th, 2014

"Yes, Standard Orbit, Captain. And we're detecting signs of life on the surface" twitterte der kanadische Astronaut Chris Hadfield an Bord der ISS am 3. Januar 2013 an William "James T. Kirk" Shatner. Durch die enorme Medienresonanz, auch der Mainstream-Medien, wurde ich das erste Mal auf Chris Hadfield aufmerksam, auch wenn ich damals nicht wusste, wer Hadfield war. Ich fand es, als eingefleischter Trekki, positiv, dass sich ein richtiger Astronaut mit Star Trek identifiziert.

Wie das im Leben jedoch so ist, blieb dies nur eine Episode am Rande und ich beschäftigte mich nicht weiter mit Hadfield und der ISS (sieht man davon ab, dass ich mir von der NASA eine Email schicken lasse, wann die ISS über meinem Wohnort zu sehen ist). Virgin Galactic, Asteroid Mining oder die Budgetkürzungen der NASA hatte ich da mehr auf dem Radar, als "echte" Astronauten.

Lange Rede, kurzer Sinn. Vor einiger Zeit nahm ich an einem Gewinnspiel auf dem Science-Fiction-Portal (www.diezukunft.de) des Heyne-Verlages teil, bei dem man nichts weniger als ein Meet&Greet mit Chris Hadfield gewinnen konnte – gestern bekam ich eine Mail, dass ich gewonnen habe!

Ich sammle gerade einige Fragen und gerne stelle ich Chris Hadfield auch eure Fragen, sofern ihr mir diese als Kommentar hinterlasst oder eine Email schreibt.

Hier das wohl berühmteste Video aus dem Orbit der letzten Jahre, welches einen singenden Chris Hadfield zeigt.

Mercedes und Metz eine Wahlverwandschaft

Montag, April 18th, 2011

Snippets von der Retro Classics (5): Daimler-Benz-Metz Feuerwehrfahrzeuge

DL 25 auf Daimler-Benz mit Aufbau von Metz der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, Bj. 1959, im Einsatzdienst bis 1987.

DL 25 auf Daimler-Benz mit Aufbau von Metz der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, Bj. 1959, im Einsatzdienst bis 1987.

(sc). Es gibt Dinge, die sind so wie sie sind. Wir nehmen sie hin, weil es immer schon so war. Verschwinden sie, dann fragen wir auch nicht mehr danach. Vielleicht gehört eine Episode aus der Feuerwehrfahrzeuggeschichte auch zu diesen „Dingen“. Jedes Feuerwehrfahrzeug besteht aus – wenn wir es einfach halten – zwei Komponenten: Chassis und Aufbau. Die Hersteller und Konstrukteure der beiden Komponenten lassen sich in Deutschland an einer Hand abzählen. Dennoch haben wir es mit einer großen Varianten- und Kombinationsvielfalt zu tun. Das war nicht immer so.

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Die Wiege der MAN-LKW liegt am Bodensee

Dienstag, April 12th, 2011

Snippets von der Retro Classics (4): MAN-Saurer

(sc). Feuerwehrfahrzeuge von MAN besitzen keine mit Magirus oder Daimler-Benz vergleichbare Tradition – so scheint es zumindest. Das Miteinander von MAN und Feuerwehr war nämlich von wechselvollem Verhältnis. Wer im Übrigen von MAN-Lastwagen spricht, muss auch den Namen Saurer erwähnen. Denn MAN nahm 1915 mitnichten von selbst die Produktion von LKW auf – und das in doppeltem Sinne.

Für das deutsche Militär hatten Lastkraftwagen im 1914 vom deutschen Kaiserreich entfesselten Weltenbrand strategische Bedeutung. Aus diesem Grund richtete die oberste Heeresleitung – sozusagen die deutsche Militärregierung – die Aufforderung an die deutsche Industrie, LKW zu bauen.

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Retro-Snippets (2): Wetterschutz

Dienstag, März 22nd, 2011

Vom offenen zum geschlossenen Feuerwehraufbau

Das Fahrzeug der FF Bretten wurde von 1998 bis 2001 restauriert.

Das Fahrzeug der FF Bretten wurde von 1998 bis 2001 restauriert.

(sc). Bis Ende der 1930er Jahre ließen die Feuerwehren Feuerwehrfahrzeuge mit offenen Mannschaftskabinen bauen – auch wenn eine geschlossene Kabine technisch möglich war. Diese überkommene Reminiszenz galt trotz benzin-elektrischer Motorisierung als selbstverständlich, denn Feuerwehrleute hatten in der chauvinistisch geprägten, konservativ-militaristischen Gesellschaft harte Männer zu sein. Als Argument für offene und ungepolsterte Holzbänke galt die „Abhärtung der Mannschaften“ (zit. n. Schütz). Die Entwicklung vom offenen zum geschlossenen Aufbau entwickelte sich mit einem Zwischenschritt. Dabei ging es zunächst nur um einen Wetterschutz aus imprägniertem Segeltuch. Das Fahrzeug war also nach wie vor offen, und die Feuerwehrleute Wind und Kälte ausgesetzt.

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Retro-Snippets (1): Der Unimog

Dienstag, März 22nd, 2011

Der Unimog im LSHD und bei der Feuerwehr

Unimog TLF 8/8

TLF 8/8 auf Mercedes-Benz Unimog mit Aufbau von Voll, Bj. 1963, in Dienst bis 1990 bei der Feuerwehr Winnenden

Ein Großteil der Unimog-TLF, welche die Feuerwehren in Deutschland ab Ende der 1970er Jahre nutzten, stammte aus dem Luftschutz-Hilfsdienst (LSHD), so wie das auf der Retro Classics ausgestellte Unimog-TLF der Feuerwehr Winnenden. Die Neukonzeption des erweiterten Katastrophenschutzes integrierte damals die ehemaligen LSHD-Fahrzeuge in die Feuerwehren.

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Ein Besuch auf der Retro Classics 2011

Dienstag, März 22nd, 2011

Stern eines Mercedes-Benz im Sonnenlicht

Stern eines Mercedes-Benz im Sonnenlicht

 

Unter dem Motto „Mercedes/Daimler-Benz Löschfahrzeuge“ stellte der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg verschiedene Feuerwehr-Oldtimer-Löschfahrzeuge aus den Baujahren 1926–1970 vor. Nach 2008 und 2009 war diese die 3. Sonderausstellung zum Thema Feuerwehren auf der 11. Retro Classics. 2008 präsentierte der Landesfeuerwehrverband unter dem Motto „Entwicklung der fahrbaren Feuerwehrleitern“ u.a. verschiedene Drehleitern. 2009 stand unter dem Motto „Magirus Feuerlöschtechnik“ die Firma und die Person Magirus im Mittelpunkt. Der Landesfeuerwehrverband will in Zukunft jährlich unter wechselndem Motto Fahrzeuge präsentieren.

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Gimmick´s für den Flickr Account

Donnerstag, Mai 14th, 2009

Dank offener API gibt es verschiedene Anbieter, die Dienste rund um Flickr anbieten. Eine riesige Sammlung davon findet man bei bei BigHubeLabs.com. Neben ID-Cards, Badgets und anderen netten Dingen, mit denen man sein Profil oder seine Kommentare in Flickr aufpeppen kann, gibt es auch Bearbeitungsautomatiken für Bilder, die bspw. einem Bild einen Bilderrahmen hinzufügen oder ein Puzzle erstellen.

Hier mal ein paar Beispiele:

Puzzle

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Schnappschüße, pt. 4

Samstag, Mai 9th, 2009

Wohnt hier möglicherweise ein Feuerwehrmann? Auf dem Schild, besser Schilder, steht, frei interpretiert “Privatstraße für die Feuerwehr”. Is ja auch irgendwie cool, dass es jetzt im Konstanzer Paradies extra Straßen für die Feuerwehr gibt, damit diese nicht immer falsch geparkte Fahrzeuge umfahren muss.
Privatstraße für Feuerwehr

Die Zeitlinie wurde verändert

Freitag, Mai 8th, 2009

“Boldy to go, where no man has gone before…” Der einleitende Satz aus Star Trek - The Original Series (TOS) ist angesichts des neuen Kinofilms Star Trek XI doppeldeutig. Klar, es geht um fiktive Entdeckungen im All, das Wagnis dorthin vorzudringen, wo noch nie ein Mensch war. Aber der Satz bringt auch etwas in Bezug auf den Film selbst zum Ausdruck, nämlich das Wagnis einen radikalen Wandel der Präsentation und Zeichnung der Akteure zu vollziehen. Sicherlich, und da stimme ich mit J.J. Abrams - dem Produzenten - überein, dass die klassische Art Star Trek zu präsentieren, etwas angestaubt war.

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