Archive for the ‘Weblog, Website & Webdesign’ Category

BOS-Blogs (23): Kontakte durch das Bloggen geknüpft

Mittwoch, Dezember 21st, 2011

Der “Special Agent Gibbs” im Interview

(sc). In loser Folge stelle ich Blogs und blog-ähnliche Seiten aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophen-/Zivilschutz vor. Heute stellt uns “Special Agent Gibbs” seinen Blog vor.

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… das wars! Das Ende eines Webmasters!

Dienstag, Februar 24th, 2009

Es gab Zeiten, da war ich permanent damit beschäftig “meine” Website aktuell zu halten und mit Inhalten zu füllen. Na ja, die Zeiten von denen ich spreche, liegen nun zwischen 7 und 3 Jahren zurück, und “meine” Seite war eigentlich gar nicht meine Seite, sondern eine Seite, die ich im Auftrag erstellte und betreute. Die Rede ist von, was auch sonst, einer Feuerwehrseite, nämlich www.firedepartment-tiengen.de. So lange ich studierte, gab es für mich keinen Grund, über das “danach” zu räsonieren. Das “danach” kam aber schon sehr schnell nach Ende des Studiums. Bereits ein halbes Jahr nach dem abgeschlossenem Studium ging es weg aus meinem Heimatort, und damit ward ich auch abgeschnitten von Informationen, um die Seite aktuell zu halten. Klar, noch ging es, und als “prekärer” Praktikant hatte ich ja auch Zeit, mich ein wenig um den Content zu kümmern. Doch auch diese Zeiten änderten sich nach rund einem halben Jahr, als es nicht nur in die nächste Stadt ging, sondern die Zeit, bedingt durch die Ausbildung und andere Projekte (www.feuerwehr-weblog.de) verknappt wurde. “Meine” ehemalige Homepage geriet also mehr und mehr in den Hintergund und wurde, jetzt kann ich es ja sagen, zur Last. Ständig quälte mich der Drang ein CMS zu installieren oder die Site mit einer Blogsoftware aufzuziehen, damit wenigstens andere die Site mit Leben füllen könnten. Weder ging ich die technischen Dinge an, noch fand sich jemand aus den in der Heimat gebliebenen, der ab und zu Mal ein wenig Content produzieren und online stellen wollte. Die Zeit verging also weiter und die Seite entsprach immer weniger dem, was sie einst in den Freiburger Feuerwehrkreisen zu einer kleinen Berühmtheit gemacht hatte, nämlich immer aktuell zu sein und fundiert zu informieren. Auch die “große Freiheit” - so nenne ich die Arbeitslosigkeit sarkastisch - änderte nichts an der lange geplanten, aber nie realisierten Umsetzung des Relaunchs. Im Februar des vergangenen Jahres aktualisierte ich die Daten und einige Artikel ein letztes Mal. Dann wars mir ziemlich egal. Jetzt, 12 Monate später, bin ich nicht mehr Teil der Feuerwehr Freiburg, da ich wegen des schon lange erfolgten Wohnsitzwechsels, das Rückzugsseil nach Tiengen gekappt habe. Damit habe ich, streng genommen, auch die Verantwortung für die Inhalte und die Aktualität der Seite abgegeben. Ein letztes Mal habe ich dann noch etwas geändert. Ich habe mich als Verantwortlichen aus dem Impressum genommen und auf die Startseite eine kleine Notiz gesetzt, die die wenigen Leser, die sich auf diese schrecklich unaktuelle Seite verirren, darauf hinweist, dass der “langjährige” Webmaster aufgehört hat und die Abteilung bereits an einer neuen Konzeption arbeitet. Ätsch. Da hab ich dem Nachfolger aber ganz schön den schwarzen Peter zugeschoben, oder? Mein Tipp an ihn: Seite platt machen und was neues aufziehen. Selbst ich blicke in der von mir angelegten und komplizierten Struktur der Seite nicht mehr durch. Zu lange habe ich mich mit meinem Codemonster nicht mehr beschäftigt.

Rot und Blau … Artikel endlich fertig

Dienstag, Januar 27th, 2009

Lange schon hatte ich ihn angekündigt, ebenso lange mussten die Leser des fwnetz.de auf ihn warten, den letzten, von mir auch vollmundig angekündigten Artikel, dessen Ursprung im Besuch der Fachmesse FLORIAN 2008 in Sinsheim liegt. Nach über drei Monaten habe ich den Artikel “Rot und blau - gemeinsam stark” am Sonntag publiziert. Einfach war der Weg dorthin aber keinesfalls.

Screenshot des Artikel "Rot und Blau - gemeinsam stark"

Nachdem mehrere Faktoren zusammen kamen, wie Zeitmangel infolge Berufstätigkeit, Vorbereitung des Umzugs, Einrichten des neuen Heims, kein Internet und schließlich auch “kein Bock”, schien es so, als würde das Manuskript, wie viele andere Texte auch, “auf Halde kommen”, und dort schließlich den Weg der digitalen Vergesslichkeit beschreiten.

Sozusagen mit den letzten, nach einem langen Arbeitsttag verbliebenen Kräften, gelang es mir dann doch noch den Text zum Abschluss zu bringen, auch wenn ich ob des Ergebnisses nicht wirklich zufrieden bin. Gerne wäre ich ein wenig tiefer in die Materie eingestiegen und hätte die Synergieeffekte und Ergänzungspotenziale von Feuerwehr und THW beschrieben. Zeitlich und ressourcentechnisch war das aber nicht möglich. So ist das vorliegende Ergebnis auch nur eine “Reportage” für Einsteiger geworden, die aus Feuerwehrsicht wenig bis keine Ahnung vom THW haben. Ihnen soll dieser Text als Einstiegshilfe dienen, auch wenn der Otto-Normal-FA wohl kaum über die Anforderung des THW zu befinden hat.

Internet: MyAnfang

Donnerstag, Januar 24th, 2008

Nein, es geht hier nicht um die Entwicklung des WWW, von TCP/IP, und auch nicht des ARPA-Nets. Es geht darum, wann ich zum ersten Mal mit dem Internet in Berührung kam, und was und wie ich es in den folgenden Jahren genutzt habe.
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Social-Networking auch für die Feuerwehr

Donnerstag, Januar 24th, 2008

In Deutschland gibt es über eine Million Feuerwehrleute. Warum also nicht ein soziales Netzwerk für eben diese? Mit FWnetz gibt es jetzt endlich eines. Also schaut vorbei. Es ist noch Beta. FWnetz ist übrigens ein neues Projekt vom Feuerwehr Weblog bzw. dessen Gründer Irakli West.
Startseite von fwnetz
Das fwnetz führt die Inhalte des Feuerwehr Weblogs weiter.

Moderne Kommunikation und ihre Irreführung

Donnerstag, August 2nd, 2007

Hatte ich hier vom “Terror der Kommunikation” gesprochen, fiel mir ein, dass dieser “Terror” mehrere Dimensionen hat.

Die kommunikative Ebene hatte ich erwähnt: Mobiltelefone begleiten uns den ganzen Tag. Etwas, was vor zehn Jahren wohl noch ungewöhnlich gewesen wäre. Nervös schauen wir alle paar Minuten auf das Display in der Erwartung, dass uns jemand geschrieben oder angerufen hat. Ähnlich verhält es sich mit Emails. Erwartungsfrohes Öffnen des elektronischen Postfaches, und außer Spam ist wieder nichts drin. Bekommen wir nun keine Botschaft, reagieren wir oft enttäuscht. Fast so wie Max Raabe einst sang “Kein Schwein ruft mich an”.

Andererseits produzieren wir jeden Tag Unmengen kommunikative Botschaften in elektronischer Form: Nichtigkeiten, Kleinigkeiten, Unbedeutendes tippen und hämmern wir in die Tasturen unserer elektronischen Begleiter (wobei auch viel Wichtiges darunter ist, das nur mal so am Rande!!!). Dinge die auch bis zu einem persönlichen Aufeinandertreffen am Abend in den heimischen vier Wänden warten könnten. Plötzlich ist alles wichtig. Man muss es sofort mitteilen. Kommunikation erzeugt zwangsläufig Kommunikation, sonst kommt das System zum erliegen (frei nach Niklas Luhmann).

Aber die These vom “Terror” hat noch eine inhaltliche Ebene. Es geht um das, was wir kommunizieren, wie wir es schreiben und wie der Empfänger es versteht. SMS schreiben wir möglichst kurz, damit wir so viel Information in 160 Zeichen packen können, wie möglich. 160 Zeichen! Emails schreiben wir ebenso schnell, achten dabei weder auf Ortographie, noch Zeichensetzung, und die sich daraus eventuell ergebende Ambiguität von Worten. Kurzum: Je mehr wir kommunizieren, desto mehr missverstehen wir uns! Niklas Luhman hat es einmal so formuliert, dass sich Sender und Empfänger nicht verstehen.

Anstatt uns also am Abend bei einem gemütlichen Glas Limonade oder am Telefon über den Tag und seine Ereignisse unterhalten, kommunizieren wir alles sofort mit SMS und Email, und riskieren dabei die Komplexität eines Vorkommnis so zu zerstückeln, dass es der Gegenüber nicht oder gar falsch versteht, und sich entsprechend erwidert.

Warum ich dieses Plädoyer für klassische und altmodische face-to-face-Kommuniaktion bzw. ear-to-ear-Kommunikation schreibe? Nun ja, mein Beitrag “10 Gründe das Mobil-Klingel-Dings wegzuwerfen” wurde gelesen und - im Sinne der inhaltlichen Dimension des Terror der Kommunikation - falsch verstanden, mit der daraus folgenden Konsequenz einer wahren Kaskade von weiteren Missverständnissen, transportiert durch SMS!

Was ich mit meinen ursprünglichen Beitrag eigentlich zum Ausdruck bringen wollte: Mobiltelfone (und im Sinne dieses Artikels: moderne Kommunikationsgeräte) verändern nicht nur unseren Alltag, sondern auch uns selbst: Wir agieren auf der kommunikativen Ebene und sind betroffen von den Auswirkungen der inhaltlichen Ebene. Das Gefühl für Kommunikation geht verloren, alles ist wichtig und alles liegt plötzlich auf der Goldwaage, zumal es sich nicht verflüchtigt, wie das gesprochene Wort im Äther.

Nun bin ich zuversichtlich, dass auch dieser kleine Ausflug in die Welt der Kommunikationssoziologie (or whatever) missverstanden wird. Live long, and prosper!

ToDo: Sobald Zeit ist: Auch hierüber nachdenken und das Ganze gescheit schreiben. ;-)

Aus dem Leben eines Bloggers: Anspruch

Mittwoch, Juni 27th, 2007

Bloggen kann Spaß machen. Aber spätestens dann, wenn es Ärger mit dem Gesetz gibt oder eine wie auch immer begründete Abmahnung ins Haus flattert, hört der Spaß bei einem Großteil der Bewohner von Blogistan auf. Aber es gibt auch andere Dinge, die einen Blogger ins Schwitzen bringen können: Die Forderungen der Leser.

Auf der einen Seite ist es gut, dass man es geschafft hat mit seinem Blog einen Stammleserkreis zu generieren, sich die Leser auch beteiligen und mit dem Weblog identifizieren. Die Schattenseite aber ist eine andere, nämlich die Erwartungshaltung der Leser an die Blogmacher steigt enorm. Schreiben die Blogger wenig bis gar nichts, sind die Leser unter Umständen unzufrieden, antwortet man nicht sofort auf ihre Emails, sind andere Leser enttäuscht, und bloggt man ein Thema, das aus Sicht der Leser nicht in das Weblog passt, ist das Geschrei auch groß. Nun ist es aber so, das viele Leser zu vergessen scheinen, das ungefähr 99,99 Prozent aller Blogger aus Spaß bloggen, sehr viel Zeit und auch Geld in dieses Hobby investieren, und zumindest finanziell keinen Nutzen daraus ziehen. In letzter Zeit passiert genau das sehr oft beim Feuerwehr Weblog, wo ich einer der Autoren bin.

Obwohl ich (und andere) in letzter Zeit häufiger kommuniziert hatten, dass wir dass alles “ehrenamtlich” machen und wir richtige Jobs und eine Leben ohne Feuerwehr haben, stellen einige Bolg-Leser sehr hohe Erwartungen an uns, was die oben geschriebene Aufzählung betrifft. Für mich stellt sich die Frage, wie ich darauf reagieren soll? Eine Email kann man ignorieren, aber wenn eine Forderung/Bemerkung als Kommentar auftaucht, kann ich diesen genausowenig löschen, wie unbeantwortet stehen lassen.

Ich bin also in einer Zwickmühle. Andererseits habe ich mich selbst auch schon dabei erwischt, wie ich eine hohe Erwartung an Weblogs gelegt habe, und dann enttäuscht war, wenn einige Tage lang nichts gebloggt wurde.

Ändern kann ich an dieser Situation wohl nichts. Neben Beruf, Privatleben und Jobsuche, wird meine zeitliche Verfügbarkeit auch durch eine Fortbildung eingeschränkt. Den Blogoutput kann und werde ich also nicht erhöhen. Ich kann also nur an das Verständnis der Leser appellieren, die genannten Blogger-Einschränkungen zu vergegenwärtigen, bevor man eine “Beschwerde”-Mail/Kommentar ablässt.

Warum galaxy quest? Antwort: 42!

Montag, Juni 25th, 2007

Warum nenne ich meinen Weblog “:galaxy quest”? Der geschulte Kinogänger merkt, dass dieser Name von der amerikanische Science-Fiction Parodie “Galaxy Quest” abgeleitet ist. Bloß warum? Jedenfalls nicht, weil ich scharf auf eine Abmahnung bin! (Den Film kann ich im Übrigen nur empfehlen. Er ist für einen Trekkie und Science-Fiction-Fan ein absolutes Muss). Nein, der Grund ist ein anderer: Der deutsche Untertitel des Films lautet “Planlos durchs Weltall”. Genauso planlos, wie Commander Peter Quincy Taggart durchs Weltall braust, sind viele Internet-User in den Untiefen des Internets unterwegs. Heißt es in Star Trek “Boldly to go where no man has gone before”, klicken die ganzen DAUs willkürlich auf jeden Link, und wundern sich warum sie dort landen, wo sie eigentlich gar nicht hinwollen! Ich will deshalb mit diesem Blog eine Art Wegweiser durch das Universum namens Web 2.0 bieten. Okay, der geschulte 1337 erhebt jetzt gegen den Begriff “Web 2.0” berechtigerweise Einspruch. Ich verwende den Begriff dennoch, weil Tim O’Reilly in seiner Definition von Web 2.0 nicht unrecht hat.

Die Möglichkeit als einzelner User im Internet zu partizipieren war auch aus technischer Sicht nie so einfach, wie jetzt! Musste man bis vor wenigen Jahren zumindest noch HTML beherrschen, um am Netz (!) teilhaben zu können, genügen mittlerweile einige wenige Mausklicks. Problematisch dabei ist nur, dass die Möglichkeiten des Web 2.0 sehr schnell von der Industrie erkannt, und mittlerweile in bare Münze umgewandelt wurden. Damit wurde der partizipatorische Ansatz negiert. Wo das unternehmerische Interesse regiert, ist freie Meinungsäußerung nur noch eingeschränkt möglich.

Aber ich weiche vom Thema ab: Ich will Nutzern einen Überblick über die Möglichkeiten des Web 2.0 zeigen - auch ohne besondere Kentnisse in irgendwelchen servseitigen Skriptsprachen und Datenbank-Gedöns. Wie die “Encyclopaedia Galactica” will ich aber nicht sein, denn dazu fehlt mir das Wissen von einer “Galaxie-umspannenden Gesellschaft mit Trilliarden Lebewesen”.

Aber vielleicht bin ich Commander Peter Quincy Taggart nicht ganz unähnlich. Vielleicht surfe ich genauso planlos durchs WWW-All. Oder vielleicht suche ich ebenso wie Arthur Dent nach der Frage auf die “42“. Aber immerhin blogge ich dann über meine Fundstücke und Erlebnisse. Also dann: Auf gutes Gelingen und möge mein hier formulierter Anspruch Ansporn und Messlatte für das Gelingen sein. (freies Zitat nach Meister Yoda)

.. und nicht vergessen: Die Matrix hat dich!

Entwicklung

Montag, Juni 25th, 2007

Obwohl ich gerade wenig Zeit habe, mache ich mir intensiv Gedanken über die weitere Entwicklung meines Blogs. Der Inhalt ist schnell erstellt - technische Dinge dauern leider etwas länger. Das Layout und die Struktur werden sich nämlich noch ändern.