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	<pubDate>Mon, 21 May 2012 18:37:06 +0000</pubDate>
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		<title>OB - ohne Bedeutung &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 18:37:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kommentar & Meinung]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Konstanz]]></category>

		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; oder warum die Kandidatenfindung der Überwindung von Skylla und von Charybdis gleicht
Am 01. Juli 2012 findet in Konstanz die Wahl des Oberbürgermeisters statt. Amtsinhaber Horst Frank tritt nach 16 Jahren nicht mehr an. Nachdem Frank dies im vergangenen Jahr bekannt gegeben hatte, wartete die Öffentlichkeit gespannt, wer sich als Kandidat outen würde. Es geschah [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8230; oder warum die Kandidatenfindung der Überwindung von Skylla und von Charybdis gleicht</h2>
<p align=“justify“>Am 01. Juli 2012 findet in Konstanz die Wahl des Oberbürgermeisters statt. Amtsinhaber Horst Frank tritt nach 16 Jahren nicht mehr an. Nachdem Frank dies im vergangenen Jahr bekannt gegeben hatte, wartete die Öffentlichkeit gespannt, wer sich als Kandidat outen würde. Es geschah aber nichts. Selbst die ausländische Presse fragte sich, weshalb niemand in dieser „Perle“ am Bodensee oberster Verwaltungschef werden wolle. </p>
<p align=“justify“>Gerüchte machten die Runde und wurden ebenso schnell dementiert, wie potenzielle Kandidaten von der politisch parteiischen Lokalpresse demontiert wurden. Zwar haben sich inzwischen ein gutes Dutzend Bewerber vorgestellt, doch ein wirklich „heißer“ Kandidat, also ein Favorit, ist nicht darunter. Das Fehlen eines solchen hat meines Erachtens einen tieferen Grund. </p>
<p><span id="more-504"></span></p>
<p align=“justify“>Konstanz ist eine ziemlich strukturschwache und alternde Stadt, mit enormen wirtschaftlichen Problemen und einem im Gemeinderat institutionalisierten „Klüngel“. Der Glanz alter Zeiten scheint längst vergangen. Zurzeit wird die wirtschaftliche Situation allein übertüncht durch den starken Schweizer Franken, der den Einzelhandel erblühen lässt und für Arbeitsplätze sorgt. Aber was ist, wenn der Wechselkurs nachlässt oder die Schweiz irgendwann dem Euro beitreten sollte? Auf einen Schlag wäre Konstanz ohne seinen Hauptkunden, die Schweizer. (Touristen zählen/zahlen ja nur in den Sommermonaten). Etwa 30 Prozent der Einzelhandelsgeschäfte müssten schließen und der verblieben Rest müsste seine Belegschaft um 50 Prozent reduzieren. Zurück bliebe ein Heer von Arbeitssuchenden. Nennenswerte Industrie oder Dienstleister sind in Konstanz ebenso wenig vorhanden, wie die Möglichkeit große Gewerbeflächen bereitzustellen und Betriebe anzusiedeln. </p>
<p align=“justify“>Konstanz würde es wie so mancher Stadt im Ruhrgebiet oder in abgelegenen Gebieten der östlichen Bundesländer ergehen: Wirtschaftlich und finanziell am Ende, Verfall und Mangelverwaltung an jeder Ecke, Armut und Stadtflucht. Dazu kommt, dass Konstanz verkehrstechnische ungünstig gelegen ist: Keine wichtigen Autobahnen, Schienen- oder Wasserwege führen um die Stadt herum. Konstanz’ einzige Attraktionen sind touristischer oder konsumorientierter Natur. </p>
<p align=“justify“>Ein Indiz für meine These ist ferner die Tatsache, dass immer mehr politisches und verwaltungstechnisches Spitzenpersonal fast fluchtartig die Stadt verlässt, den nahenden Untergang des „Venedigs am Bodensee“ ahnend. Selbst OB Frank, der eigentlich noch für fast eine komplette Amtszeit hätte antreten können, schmeißt, wenn man verschiedene Kommentare richtig deutet, genervt, demotiviert und desillusioniert das Handtuch. Dies mag aber auch eine Folge allzu bürgerferner Politik der letzten Jahre sein und dem folgerichtigen Scheitern so manches Großprojektes sein. </p>
<p align=“justify“>Es wird spätestens am 15. Juli, dem Tag der Stichwahl, einen neuen OB geben. Ob dieser das Ruder herumreißen kann, ist mehr als fraglich, da die strukturellen Probleme in der Vergangenheit begangen und nicht korrigiert wurden. Jetzt ist es dafür zu spät.</p>
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		<title>Die Bundeswehr übt irgendwie Katastrophenschutz</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 17:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[BOS]]></category>

		<category><![CDATA[Kommentar & Meinung]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Katastrophenschutz]]></category>

		<category><![CDATA[Terrex]]></category>

		<category><![CDATA[ZMZ]]></category>

		<category><![CDATA[Übung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nächste Woche, am 24. Mai 2012, findet u.a. in Konstanz die trinationale Katastrophenschutzübung Terrex 12 statt. Simuliert werden sollen in Konstanz Hangabrutsche, Treibholz auf dem See und Rhein, ein sinkendes Passagierschiff und ein Großbrand.
Über Übungskünstlichkeiten, die Szenarien etc. will ich mich nicht äußern, sondern über die Pressewahrnehmung dieser Katastrophenschutzübung. In fast allen Presseartikeln über das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align=justify>Nächste Woche, am 24. Mai 2012, findet u.a. in Konstanz die trinationale Katastrophenschutzübung Terrex 12 statt. Simuliert werden sollen in Konstanz Hangabrutsche, Treibholz auf dem See und Rhein, ein sinkendes Passagierschiff und ein Großbrand.</p>
<p align=justify>Über Übungskünstlichkeiten, die Szenarien etc. will ich mich nicht äußern, sondern über die Pressewahrnehmung dieser Katastrophenschutzübung. In fast allen Presseartikeln über das Thema stand zumeist ein Satz wie „An diesem Tag plant das Militär eine trinationale Katastrophenschutzübung“ (<a href=" http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Ueberschwemmung-Brand-und-Beben-an-einem-Tag;art372448,5314631" target=blank>Südkurier online vom 10.01.2012</a>). Andere missverständliche Formulierungen finden sich zuhauf.</p>
<p align=justify>Sätze wie der o.g., bringen die Unwissenheit und das Rechercheunvermögen so mancher „Qualitätszeitung“ zum Ausdruck, man verzeihe mir meinen Sarkasmus an dieser Stelle, und führen in der Öffentlichkeit zu einer Fehlwahrnehmung, nicht nur der Übung selbst, sondern auch der rechtlichen Gegebenheiten.</p>
<p><span id="more-498"></span></p>
<p align=justify>Das Militär plant sui generis, wenn überhaupt, seine Teilnahme an der Übung, nicht aber die Übung selbst, auch dann, wenn das Militär zahlenmäßig das meiste, und damit medial am Besten visualisierbare Potenzial, stellt. Ein Blick in das Grundgesetz genügt, um zu erfahren, dass das Militär für Katastrophen nur subsidiär, also nicht primär, zuständig ist.</p>
<p align=justify>Artikel 35 GG regelt das Verhältnis der Behörden des Bundes (also Bundeswehr, THW) und der Länder zueinander. Dieser Artikel beschreibt, wann Behörden des Bundes den Ländern helfen, also Amtshilfe leisten dürfen. Diese Amtshilfe ist subsidiär, d.h. untergeordnet. Das Subsidiaritätsprinzip besagt, dass die jeweils unterste bzw. die kleinste Einheit eine staatliche Aufgabe soweit wie möglich selbst wahrnimmt. Der Gesamtstaat soll erst dann eingreifen, wenn die Probleme auf der Ebene der Gemeinde oder Region (Bundesland) nicht zu bewältigen sind. Für die Zivil-Militärische-Zusammenarbeit (ZMZ) bedeutet dies, dass die Bundeswehr nur dann aktiv werden darf, wenn die Kräfte des Katastrophenschutzes nicht ausreichen oder nicht schnell genug verfügbar sind.</p>
<p align=justify>Im Kontext des Themas Katastrophenschutz ist auch wichtig zu wissen, dass der Bund – und damit auch die Bundeswehr – keine Zuständigkeit für den Katastrophenschutz haben. Gefahrenabwehr im Katastrophenfall ist gemäß Artikel 70 des Grundgesetzes Aufgabe der Länder. Obwohl de facto hinfällig, wird de jure in Artikel 73 der Zivilschutz (im Verteidigungsfall) als Zuständigkeit des Bundes definiert. Katastrophenschutz, wenn man so will „Schutz nach Innen“, fällt in die Zuständigkeit der Länder und Zivilschutz, Schutz der Bevölkerung im Verteidigungsfall, fällt in die Zuständigkeit des Bundes.</p>
<p align=justify>Um es zusammenzufassen, die Bundeswehr plant diese Übung nicht, in o.g. Fall ist hierfür die untere Katastrophenschutzbehörde, also das Landratsamt Konstanz, zuständig, sondern die Bundeswehr wird im Rahmen der Amtshilfe tätig. Diese Amtshilfe nennt sich Zivil-Militärische-Zusammenarbeit und ist auf Kreisebene institutionalisiert.</p>
<p align=justify>Mehr über über das Thema findet sich in folgenden Fachartikeln von mir:</p>
<p align=justify>
<ul>
<li><a href="http://www.fwnetz.de/2010/05/24/die-bundeswehr-als-teil-des-bevolkerungsschutzes/" target=blank>Die Bundeswehr als Teil des Bevölkerungsschutzes</a> </li>
<p>Dieser Fachartikel erklärt Aufgaben und Funktionsweise der ZMZ. </p>
<li><a href="http://www.fwnetz.de/2008/09/26/notfall-ktw-als-teil-des-ausstattungskonzeptes-des-bundes/"target=blank>Notfall-KTW als Teil des Ausstattungskonzeptes des Bundes </a></li>
<p>Dieser Fachartikel geht auf die historischen Unterschiede zwischen Katastrophen- und Zivilschutz ein und erklärt das aktuelle Bevölkerungsschutzkonzept. </p>
<li><a href="http://www.fwnetz.de/2009/11/15/spuren-messen-und-identifizieren-als-spezialaufgabe-die-atf/" target=blank>Spüren, messen und identifizieren als Spezialaufgabe: Die ATF </a></li>
<p>Dieser Fachartikel stellt eine Sonderheit vor, die im Rahmen des Bevölkerungsschutzkonzeptes durch den Bund aufgestellt wurde. 
</ul></p>
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		<title>Klassiker der SF: Die Mars-Chroniken</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 17:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur & Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Kolonisation]]></category>

		<category><![CDATA[Mars]]></category>

		<category><![CDATA[Ray Bradbury]]></category>

		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Mars-Chroniken“ (im eng. Orig.: The Martian Chronicles) ist ein „Roman“ von Ray Bradbury aus dem Jahr 1950. Roman steht deshalb in Anführunsgzeichen, weil das Buch eine in Romanform gebrachte Zusammenstellung von Kurzgeschichten ist, die er zwischen 1946 und 1950 veröffentlichte.
 „Die Mars-Chroniken“ ist streng genommen keine Science-Fiction, im klassischen Sinne, und fällt eher in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align=justify>„Die Mars-Chroniken“ (im eng. Orig.: <em>The Martian Chronicles</em>) ist ein „Roman“ von Ray Bradbury aus dem Jahr 1950. Roman steht deshalb in Anführunsgzeichen, weil das Buch eine in Romanform gebrachte Zusammenstellung von Kurzgeschichten ist, die er zwischen 1946 und 1950 veröffentlichte.</p>
<p align=justify> „Die Mars-Chroniken“ ist streng genommen keine Science-Fiction, im klassischen Sinne, und fällt eher in das Genre Dystopie. Bradbury beschreibt die Kolonisierung des Mars analog zur Kolonisierung des Wilden Westens, wobei die indigene Bevölkerung des Mars, die Marsianer, für die amerikanischen Ureinwohner stehen. Zu Beginn wechselt die Erzählperspektive zwischen der der Marsianer und der Menschen. </p>
<p><span id="more-496"></span></p>
<p align=justify>Fast alle Marsianer erleiden das gleiche Schicksal, wie die Indianer: Sie sterben aus, nachdem Sie mit unbekannten Krankheitserregern infiziert wurden. Das Verschwinden der Marsianer ebnet der Kolonisierung den Weg. Diese geschieht in mehreren Wellen. Zuerst kommen die Bergbauarbeiter, dann die Unterschichten und Ausgestoßenen, schließlich wird der Mars zum Ziel auch von Touristen und Reichen. Mit letzteren ziehen die Bürokratie und die Konflikte der Erde, denen man mit der Flucht zum Mars entkommen wollte, ein. Nachdem es auf der Erde zum Atomkrieg kommt, und ein Hilferuf von der Erde die Menschen auf dem Mars zur Rückkehr bewegt, bleibt der Mars nahezu unbewohnt zurück. </p>
<p align=justify>Soweit der kurz umrissene Inhalt. Bradbury bringt im Buch seine Angst vor der Vernichtung der Menschheit und den Hang zur Selbstzerstörung zum Ausdruck. Letztlich vernichtet sich die Menschheit in einem Atomkrieg. Bradbury schreibt dies zu einer Zeit als die atomare Aufrüstung auf der Erde begann. </p>
<p align=justify>Andererseits klagt er die Arroganz und Ignoranz des Westens gegenüber fremden Kulturen an. Der Eingriff des Menschen in ein fremdes, funktionierendes System endet desaströs. Dazu bedient er sich der Analogie zum Wilden Westen. Zentral ist hier der Anfang des Buches, der, wenn auch humorvoll geschrieben, die Gemeinsamkeiten von Marsianern und Menschen beschreibt, so wie es auch zwischen Europäern und Indianern Gemeinsamkeiten gab. Kurz, das Leben ist überall gleich. </p>
<p align=justify>Pointiert bringt er ferner zum Ausdruck, dass je mehr Menschen in eine Kolonie flüchten, auch die Strukturen, vor denen die Menschen einst die Flucht ergriffen, folgen und sich re-etablieren – bis hin zum Aufbau eines Unterdrückungsapparates, den Bradbury mit einem Seitenverweis auf sein Buch Fahrenheit 451 würdigt. Statt es also endlich besser zu machen, fällt der Mensch immer wieder in gewohnte Strukturen und Verhaltensweisen zurück. </p>
<p align=justify>Stilistisch ist die ältere deutsche Übersetzung ungewohnt zu lesen, hat aber dennoch ihren Reiz. Die einfache Sprache macht das Buch sehr verständlich. Das der Roman aus Kurzgeschichten zusammengesetzt wurde, merkt man den Inhalten an, denn eine Kurzgeschichte lebt von der Kürze. Deshalb verzichtet Bradbury auf langschweifige Erklärungen. </p>
<p align=justify>Auch die Technik spielt eine sehr untergeordnete Rolle – und das ist auch gut so. Denn in den „Mars-Chroniken“ stehen die Menschen, mit all ihren Fehlern, aber auch Wünschen im Vordergrund. Die Geschichte könnte in jedem Land der Erde spielen, wenn man Mars durch das Land, die Marsianer durch Eingeborene und die Raumschiffe durch Segelschiffe ersetzt. </p>
<p align=justify>Ray Bradbury: <em>Die Mars-Chroniken: Roman in Erzählungen</em>. Orig-Titel: The Martian chronicles.Verlag Heyne 1997; 249 S. ISBN-10: 3453128079; ISBN-13: 978-3453128071</p>
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		</item>
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		<title>Giraffenhals und Entenschnabel</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 18:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur & Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Bodensee]]></category>

		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte der Bodensee-Nessy
Durch Zufall stieß ich auf das Buch „Der Fisch“ von Ulrich Magin. Nach dem Lesen des Abstracts, sah ich gewisse Parallelen zu meinem Storyprojekt. Meine Angst, ich könnte die gleiche Story wie Magin schreiben, zerstob schon nach wenigen Seiten, denn Magin setzt andere Akzente. 
Magin schreibt einen Öko-Thriller deren einziger roter Faden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Geschichte der Bodensee-Nessy</h2>
<p align=justify>Durch Zufall stieß ich auf das Buch „Der Fisch“ von Ulrich Magin. Nach dem Lesen des Abstracts, sah ich gewisse Parallelen zu meinem Storyprojekt. Meine Angst, ich könnte die gleiche Story wie Magin schreiben, zerstob schon nach wenigen Seiten, denn Magin setzt andere Akzente. </p>
<p align=justify>Magin schreibt einen Öko-Thriller deren einziger roter Faden die „Nessy vom Bodensee“ ist, im Buch natürlich „Boddy“ genannt. Die Idee an sich, ein Bodensee-Ungeheuer als Aufmacher für den Hinweis auf ökologische Veränderungen in der Bodenseefauna zu nutzen, ist nicht schlecht, denn auf diese Weise lassen sich Wissenschaft und Unterhaltung bestens in Einklang bringen. </p>
<p><span id="more-494"></span></p>
<h3>Die Story</h3>
<p align=justify>Schwimmer, Taucher, sogar ein Katamaran verschwinden bzw. sinken unter eigenartigen Umständen. Zudem grassiert ein Fischsterben und auf der Wasseroberfläche zeigen sich rätselhafte Blasen. Zur gleichen häufen sich Sichtungen von seltsamen Buckeln, deren Beschreibung irgendwo zwischen Wal und Risenschlange liegen. Ferner forscht das Militär nach der Ursache von Mikroerdbeben im Bodensee, die, augenscheinlich, mit den anderen Phänomenen in Verbindung stehen. Boddy avanciert zum Touristenmagnet und verursacht einen Medienhype, der später vom Militär ausgebremst wird. </p>
<p align=justify>Im Mittelpunkt der Handlung stehen der Seeforscher Carl Ghuimin (ein Anagramm von Ulrich Magin) und die Nachwuchsjournalistin Rebekka Butsch. Ghuimin forscht über vergangene Tsunamis in Alpenseen, während Butsch den rätselhaften Ereignissen rund um das mysteriöse Seeungeheuer aus journalistischem Trieb nachgeht. An ihren Forschungen und Recherchen gehindert, gehen die beiden den Phänomenen gemeinsam nach. Die Theorien, um was es sich handeln könnte reichen dabei von uralten Ungeheuern, außerirdischen Mächten, feindlichen Invasoren bis hin zu einem terroristischen Anschlag. Zwischen Carl und Rebekka entwickelt sich eine Liebesgeschichte. Weil Carl der Wahrheit über die Ereignisse zu Nahe kommt, erklärt ihn das Militär zum Terroristen, und muss sich verstecken. Bei einem Tauchgang entdeckt Carl die wahre Natur der Ungeheuer: Es handelt sich um Molche, genauer gesagt Riesenmolche, die unter dem Anpassungsdruck der ökologischen Veränderungen gewachsen sind. </p>
<h3>Die Kritik</h3>
<p align=justify>Das Buch fing, nicht zuletzt durch den Klappentext eingeleitet, vielversprechend an. Ab ungefähr der Mitte wird es aber zäh und bisweilen langweilig. Die Handlung plätschert dahin. Nur aus Prinzip habe ich das Buch zu Ende zu gelesen. Irgendwann habe ich aufgehört Notizen zu machen. Die Intention mit dem Buch auf ökologische Veränderungen im Bodensee aufmerksam zu machen, verwässert im Laufe der Handlung und ist auf wenigen Zeilen zu Beginn und zu Ende des Buches begrenzt. Etwas mehr Vertiefung hätte diesem Aspekt sicherlich gut getan. </p>
<p align=justify>Das Buch ist in zahllose, kleine, einzelne Handlungsabschnitte buchstäblich zerstückelt. Das ist schlecht für den Lesefluss, aber auch schlecht für den Fortgang der Handlung. Dies verhindert inhaltliche Tiefe. </p>
<p align=justify>In der Folge dieser Segmentierung findet keine angemessene Charakterisierung der Akteure und Darstellung der Motive statt. Besonders negativ aufgefallen ist mir der rein deskriptive Charakter der Erzählung. Magin erzählt, oft in recht knappen und drastischen Worten, der Leser bekommt aber keine glaubhafte Erklärung. Das Handeln der Charaktere ist überhaupt nicht differenziert dargerstellt, und bisweilen vorhersehbar, auch weil sich Magin keinen Raum lässt eine Handlungssequenz zu entwickeln. </p>
<p align=justify>Die Segmentierung führt dazu, dass es ein ständiges Wechselspiel zwischen Handlung und Wissensprozerei über Ungeheuer im Bodensee gibt. Magin betont, dass die Augenzeugenberichte nicht erfunden sind, dennoch schafft er es nicht diese plausibel mit der Handlung zu verquicken. Die Einschübe wirken wahllos und ohne System. Man gewinnt den Eindruck, Magin ging es nur darum alle Quellen und sein Wissen in ein Buch zu pressen. Ab der Mitte des Buches ging mir das nur noch auf die Nerven. Aber, keine Frage, gut recherchiert hat er hinsichtlich der Historik. Auch die Idee, Augenzeugenberichte und historische Überlieferungen in einem (Öko-)Thriller zu verarbeiten ist genial und macht das Buch glaubwürdig und realistisch, aber Magin schöpft das Potenzial leider nicht aus. </p>
<p align=justify>Das Buch hat einen holprig-ruppigen Schreibstil. Es gibt Formulierungen (und Fehler), die lassen jedem Deutschlehrer die Haare zu Berge stehen. Hier mal eine Kostprobe: „Dann war es dunkel. Dann starb sie. Sie war längst ertrunken, als das Wesen von unten auf sie zukam und sie zerfleischte.“ Oder … „Er wusste so viel nicht. Makhmut Sefirot wusste auch nicht, dass dies sein letzter Tag war.“ </p>
<p align=justify>Inhaltlich zeigt sich im Fortgang des Buches die Ahnungslosigkeit des Autors sowohl über die Bodenseeregion selbst, als auch über die subsidären Zuständigkeiten staatlicher Organe. Ortsnamen werden nicht korrekt wiedergegeben oder erfunden, so wird aus Wallhausen einfach Walldorf, später nennt er es dann beim richtigen Namen. Er wechselt zwischen verschiedenen Gemeinden, als lägen Konstanz, Bregenz und Friedrichshafen direkt nebeneinander. Man hat den Eindruck, Magin ging es darum, jeden Bodenseeort an seiner Handlung teilhaben zu lassen. Den Klöpfer bringt er mit seinem Beharren auf das Nordufer, wo der Hauptteil der Handlung spielt. Bei ihm liegen dort Friedrichshafen, Meersburg und Überlingen. Da fragt man sich, ob Magin sich überhaupt mal eine Landkarte angeschaut hat. Dass er Fährverbindung und Kursschifffahrt der Weißen Flotte verwechselt, fällt da schon nicht mehr weiter auf. </p>
<p align=justify>Magin vermischt wirr und ohne Systematik Organisationen, egal ob Militär, Geheimdienst, Feuerwehr oder GSG9, Hauptsache, so scheint es, es klingt wichtig. Die Spannung erhöht er damit aber nicht. Gerade was die Rolle der Bundeswehr angeht, zeigt, wie wenig er über unseren Staat und unser Rechtssystem weiß. Vielleicht hat er aber zu viele us-amerikanische Actionfilme gesehen, in der das Militär als die Institution schlechthin mit weitreichendem Einfluss und Befugnissen dargestellt wird. Die Motivation des Militärs ist mir auch nicht ganz klar. Allein wegen des Erlebnisses eines Landesministers rückt nicht ein General an (ganz davon abgesehen, dass ein Minister nicht einfach das Militär anfordern kann). Davon, dass die Bundeswehr im Inland nur unter engen rechtlichen Grenzen eingesetzt werden kann, hat Magin wohl auch noch nichts gehört – ein Blick in das Grundgesetz hätte geholfen. </p>
<h3>Das Fazit</h3>
<p align=justify>Tolle Idee, schlecht Umsetzung. Eines der schlechtesten Bücher, das ich jemals gelesen habe. Innovativ ist das Buch auch nicht, weil Magin <em>Carel Kapceks</em> „Der Krieg mit den Molchen“ mit dem Nessy-Mythos und dem ökologischen Anspruch aus <em>Frank Schätzings</em> „Der Schwarm“ vermischt. Überhaupt gibt es im letzten Drittel des Buches Parallelen zu Kapceks Klassiker. </p>
<h3>Über den Autor</h3>
<p align=justify>Ulrich Magin, Jahrgang 1962, ist Diplom-Dolmetscher und arbeitet als Lektor in einem Stuttgarter Verlag. Er beschäftigt sich mit Themen der Forteanik, Kryptozoologie und grenzwissenschaftlichen Phänomenen bzw. der Entführung durch Außerirdische. Ferner zeichnet er für die Perry Rhodan-Serie Cartoons. Er schreibt für das Magazin Phantastisch und einigen weiteren Fanzines. Außerdem ist er im Redaktionsteam der Zeitschrift Skeptiker. Magin ist Mitglied in der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften und in der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens. </p>
<p align=justify>Ulrich Magin: <em>Der Fisch.</em> 1. Aufl. Berlin: Aufbau Verlag 2008. Taschenbuch, kart.; 378 S.; ISBN 978-3-7466-2410-5. Nur noch antiquarisch erhältlich.</p>
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		<title>Neue Baustelle</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 19:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Schriftstellerei]]></category>

		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal könnte ich mich über mich selbst aufregen. Ich habe eine neue Baustelle angefangen. Mehr durch Zufall bin ich auf einen Schreibwettbewerb von VFR e.V. mit DLR e.V. und ASTRIUM GmbH aufmerksam geworden (Klick mich, ich bin ein Link). Bis Ende Juni soll eine Kurzgeschichte zum Thema Transneptun (oder Transpluto) eingereicht werden. Maximal erlaubt sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align=justify>Manchmal könnte ich mich über mich selbst aufregen. Ich habe eine neue Baustelle angefangen. Mehr durch Zufall bin ich auf einen Schreibwettbewerb von VFR e.V. mit DLR e.V. und ASTRIUM GmbH aufmerksam geworden (<a href="http://www.vfr.de/wettbewerb/" target=_blank>Klick mich, ich bin ein Link</a>). Bis Ende Juni soll eine Kurzgeschichte zum Thema Transneptun (oder Transpluto) eingereicht werden. Maximal erlaubt sind 20.000 Zeichen. Ganz schön wenig, oder? Ich bin ja schon ein wenig kreativ und sogleich sprudelten die Worte aus mir heraus. Allerdings bin ich jetzt schon bei 12.000 Zeichen. Gibt es Freiwillige, die meine Geschichte &#8220;Gegenlesen&#8221; würden?</p>
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		<item>
		<title>Thriller nach dem Baukastenprinzip</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 18:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur & Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Lincoln Child]]></category>

		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Rezension zu „Nullpunkt“ von Lincoln Child
Die Bücher des Autorenduos Douglas Preston und Lincoln Child verschlinge ich ähnlich schnell, wie die von Dean Koontz. Child hat vor einiger Zeit nun seinen Solothriller Nullpunkt publiziert. (Der Film „Das Relikt“ basiert auf einem Buch des Autorenduos).
Die Story
Eine Gruppe Wissenschaftler einer Universität untersucht in Alaska einen Gletscher. Dazu haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Rezension zu „Nullpunkt“ von Lincoln Child</h2>
<p align=justify>Die Bücher des Autorenduos <em>Douglas Preston</em> und <em>Lincoln Child</em> verschlinge ich ähnlich schnell, wie die von <em>Dean Koontz</em>. Child hat vor einiger Zeit nun seinen Solothriller <em>Nullpunkt</em> publiziert. (Der Film „Das Relikt“ basiert auf einem Buch des Autorenduos).</p>
<h3>Die Story</h3>
<p align=justify>Eine Gruppe Wissenschaftler einer Universität untersucht in Alaska einen Gletscher. Dazu haben sie sich auf der ehemaligen Militärstation „Fear Base“ eingerichtet. Gesponsert wird der Aufenthalt von dem wissenschaftlichen Fernsehkanal „Terra Prime“, der exklusive Verwertungsrechte an den Ergebnissen der Forscher besitzt. Hauptaugenmerk liegt auf einem, den einheimischen Tunit heiligen, vergletscherten Berg, der, durch das Abbrechen eines Teils des Gletschers, ein Geheimnis Preis gibt. </p>
<p> <span id="more-487"></span></p>
<p align=justify>In einer Höhle finden die Forscher ein eingefrorenes Wesen, das sie zunächst für einen Säbelzahntiger halten. Gleichzeitig warnt eine Gruppe Tunit die Forscher eindringlich vor der weiteren Erforschung des Berges und seines Geheimnisses. Nach der Entdeckung reist ein Dokumentarfilmteam von „Terra Prime“ an, um die Entdeckung einerseits nachzustellen, andererseits das Wesen Live aufzutauen. Zwischen den Militärangehörigen und den Wissenschaftler auf der einen und dem Filmteam auf der anderen Seite kommt es dabei immer wieder zu Spannungen. </p>
<p align=justify>Das aus dem Eis gesägte und in einem Kühlcontainer aufbewahrte Wesen verschwindet über Nacht. Der Chef von Terra Prime und der Regisseur glauben an Sabotage, und verdächtigen die Wissenschaftler. Nur wenig später gibt es das erste, zerfetzte Opfer, das als Teil eines Suchtrupps nach dem Verbleib des, noch immer zugefroren geglaubten Wesens, suchte. Zuerst als Unfall abgetan, wächst mit steigenden Opferzahlen, und nach Forschungen der Wissenschaftler, die Erkenntnis, dass das Wesen lebt. Es kommt zu einem Katz-und-Maus-Spiel. Einer der Wissenschaftler bricht auf, um nach dem Tunit-Schamanen zu suchen und ihn um Hilfe beim Kampf gegen den, von den Tunit Dämon genannt Feind zu bitten.</p>
<h3>Die Meinung</h3>
<p align=justify>Da ich von Preston / Child kurzweilige Unterhaltung gewohnt bin, hatte ich keine Bedenken das Buch <em>Nullpunkt</em> zu erwerben. Das Buch ist kurzweillig geschrieben und ich habe das keine 400 Seite umfassende Büchlein in weniger als 5 Tagen gelesen. Allerdings kam keine so rechte Spannung auf. Während des Lesens war ich streckenweise etwas gelangweilt und habe auch einige Stellen nur halbherzig überflogen. Das liegt an mehreren Fakten. </p>
<p align=justify>Die Charaktere sind sehr schwach beschrieben und es fehlt ein wenig die Dynamik. Diese kommt zwar mit dem, man muss es so schreiben, verrückten, ja, besessenen Regisseur herein, allerdings finde ich das zu wenig. Auch die Story selbst ist, naja, nicht besonders neu. Sie ist eine Variation des immer gleichen Schemas: Von der Außenwelt abgeschnittene Wissenschaftler finden einen alten Dämon, der alle, bis auf wenige Überlebende tötet und dann wieder ins ewige Eis geschickt wird. </p>
<p align=justify>Die Story erinnerte mich ein wenig an das, weit spannendere Buch, <em>Dämon</em> von Matthew Delaney. Zu Recht heißt es bei Amazon.de, dass dieser Thriller nur von der Stange ist, obwohl wissenschaftlich sicherlich alles korrekt wiedergegeben ist und Child durchaus ein wenig Medienkritik in seinem Buch versteckt.</p>
<p align=justify>Kurzes, knappes Fazit: Nicht empfehlenswert. Wer spannende, wissenschaftsorientierte Unterhaltung in Form eines Thrillers lesen will, dem empfehle ich z.B. Preston / Child <em>Ice Ship</em>, <em>Burn Case</em> oder <em>Black Rain</em> von Graham Brown.</p>
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		<title>Das Seltsame als Mittelpunkt des Leseinteresses</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 18:42:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur & Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Buch]]></category>

		<category><![CDATA[Dean R. Koontz]]></category>

		<category><![CDATA[Odd Thomas]]></category>

		<category><![CDATA[Quadrologie]]></category>

		<category><![CDATA[Transzedenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Bemerkungen über die Odd Thomas Quadrologie von Dean R. Koontz
Nein, dies ist keine Rezension, denn bei der Buchreihe, bestehend aus vier Büchern, über die ich an dieser Stelle einige Worte verlieren möchte, wäre eine Rezension zunächst einmal sehr lang. Außerdem, und das ist mein Hauptargument, habe ich die Reihe über einen Zeitraum von knapp zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Bemerkungen über die Odd Thomas Quadrologie von Dean R. Koontz</h2>
<p align=justify>Nein, dies ist keine Rezension, denn bei der Buchreihe, bestehend aus vier Büchern, über die ich an dieser Stelle einige Worte verlieren möchte, wäre eine Rezension zunächst einmal sehr lang. Außerdem, und das ist mein Hauptargument, habe ich die Reihe über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren gelesen, sodass ich zwar noch den Inhalt zusammenbekomme, für eine an eine Rezension heranreichende Analyse reichen meine Erinnerungen jedoch nicht mehr aus.</p>
<p><span id="more-486"></span></p>
<h3>Genre und beherrschende Thematik</h3>
<p align=justify>Wie schon erwähnt, bin ich ein großer Fan von Dean R. Koontz, einem amerikanischen Schriftsteller, der im Bereich der fantastischen Literatur anzusiedeln ist. Koontz vermischt die Genres Science Fiction, Horror, Thriller und Fantasy zu einem eigenen Stil. Tendenziell ist aus seinen Büchern meines Erachtens ein religiös-esoterischer Bezug herauszulesen, denn „Himmel“ und „Hölle“, Engel und Transzendenz sind subtil beherrschende Element in seinen Werken.</p>
<h3>Schreibstil</h3>
<p align=justify>Seine Bücher sind generell sehr spannend geschrieben, kurzweilig, gut - und für mich wichtig - schnell lesbar. Von der ersten Zeile an will man seine Bücher nicht aus der Hand legen. Die Mischung verschiedener Genres und seine Anthropologie, die charakterisiert ist vom Kampf des Guten gegen das Böse, fesseln den Leser. Im Unterschied zu anderen Autoren benötigt Koontz keine Vorgeschichte, die Spannung aufbaut, er steigt gleich mit der Spannung ein. Fast jedes Kapitel ist ein Cliffhanger.</p>
<p align=justify>Besonders faszinierend fand ich <em>Der Wächter</em>, <em>Todesregen</em> und die vier Bücher über Odd Thomas. (Als Kind gehörte außerdem <em>Die Nacht der Zaubertiere</em> zu meinen absoluten Favoriten).</p>
<h3>Die Ouadrologie über Odd Thomas</h3>
<p align=justify>Odd Thomas ist ein zwanzigjähriger Grillkoch aus dem fiktiven kalifornischen Pico Mundo. Er ist kein besonderer Mensch und lebt unauffällig. Allerdings hat er eine sehr seltsame Gabe – deswegen auch sein Vorname, Odd heißt im Englischen „seltsam“ oder „merkwürdig“ –, er sieht die Geister toter Menschen, die, aus verschiedenen Gründen, noch nicht den Weg ins Jenseits gefunden haben. So auch Elvis Presley, der ihn in den ersten drei Romanen „begleitet“. Außerdem sieht er andere, paranormale Wesen, Bodachs genannt, die immer dann auftauchen, wenn es zu fürchterlichen Gewalttaten kommt. Daneben verfügt über einen magnetischen Spürsinn, der ihn zu demjenigen führt, an den er gerade denkt, und er ist von Visionen geplagt, die meist im Zusammenhang mit den Bodachs stehen. Das ganze macht sein Leben kompliziert, aber er nutzt seine Gabe den umherwandelnden Toten zu helfen oder Gewalttaten zu verhindern.</p>
<p align=justify>Bisher sind folgende vier Bücher erschienen.</p>
<ul>
<li>‘Odd Thomas’ (dt: „Die Anbetung”)</li>
<li>‘Forever Odd’ (dt: „Seelenlos”)</li>
<li>‘Brother Odd’ (dt: „Schattennacht”)</li>
<li>’Odd Hours’ (dt: „Meer der Finsternis“)</li>
</ul>
<p>
Koontz äußerte sich dahingehend, dass es noch zwei bis drei weitere Bücher geben könnte.</p>
<h3>Inhalt der Bücher</h3>
<p align=justify>Die Bücher knüpfen aneinander an und spielen in einem Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren. In <em>Die Anbetung</em> versucht Odd, zusammen mit seiner Freundin, einen Terroranschlag mit vielen Toten zu verhindern bzw. den Verlust an Menschenleben zu minimieren. Er erreicht dies, dabei stirbt leider seine Freundin.</p>
<p align=justify><em>Seelenlos</em> erzählt die Suche nach seinem, von einer vom Okkultismus besessenen Frau und ihren Helfern, entführten besten Freund. Doch die Entführung ist nur Mittel zum Zweck um an Odd und seine Fähigkeit heranzukommen und derer Habhaft zu werden.</p>
<p align=justify>Unter dem Eindruck dieser beiden Ereignisse zieht sich Odd in <em>Schattennacht</em> in ein Kloster zurück, um auf andere Gedanken zu kommen. Allerdings kommt es zu paranormalen Aktivitäten auf dem Klostergelände mit angeschlossenem Internat, dessen Ursache die Experimente eines Physikers sind, der sich ebenfalls in das Kloster zurückgezogen hat.</p>
<p align=justify>Odd verlässt nach den Vorfällen das Kloster und landet im fiktiven, kalifornischen Magic Beach. Hier setzt die Handlung von <em>Im Meer der Finsternis</em> ein.</p>
<p align=justify>In Magic Beach lernt Odd die mysteriöse Annamaria kennen und gleichzeitig drei miese Schlägertypen, die sich als Handlanger einer nuklear-terroristischen Verschwörung gegen die USA entpuppen. Nachdem diese in Odd eine Gefahr erkannt haben, versuchen Sie seiner Habhaft zu werden. Odd flieht, kann aber gleichzeitig die Verschwörer ausschalten und die atomate Apokalypse abwenden.</p>
<h3>Anmerkungen zum Buch</h3>
<p align=justify>Während die ersten drei Bücher in der Kritik gut wegkamen – legt man die Bewertungen auf Amazon.de zugrunde, so ist der vierte Roman nicht so gut aufgenommen worden. Ich persönlich finde den vierten Teil durchaus gelungen, auch wenn er, von der Story und dem Wesen der vorangegangenen Bücher deutlich abweicht. Die Abkehr von der ursprünglichen Story war jedoch schon in <em>Seelenlos</em> bemerkbar.</p>
<p align=justify>Was ist zunächst anders: Odd sieht, bis auf seinen neuen Begleiter Frank Sinatra, keine anderen Geister – weder die der Toten noch die Bodachs. War Elvis in den vorangegangen Büchern immer für ein Schmunzeln gut und stellte zusammen mit Odd eine Art Team dar, so ist Sintra, als Elvis’ Ersatz, kaum präsent. Es entwickelt sich auch keine richtige Beziehung zwischen Odd und Sinatra.</p>
<p align=justify>Charakterisierte Koontz in den anderen Büchern Odds’ Gegenspieler (und Verbündete) recht gut, so wirken in <em>Im Meer der Finsternis</em> die anderen Charaktere oberflächlich. Insbesondere Annamaria bleibt ein komplettes Mysterium. Klar, auch in den anderen Büchern blieb so einiges – bewusst – im Unklaren, aber in diesem Band ist es mehr als auffällig, dass der Charakterisierung gegenüber der Action der Nachrang gegeben wird. Zwar ist Annamaria immer umgeben von starken religiösen Anspielungen, es kommt aber weder zu einer Auflösung desselben, noch spielt Annamaria für den Großteil der Handlung eine größere Rolle. </p>
<p align=justify>Koontz beschreibt ein potenzielles Weltuntergangsszenario – zumindest für die USA – und ich hätte erwartet, dass der transzendente Bezug in Annamaria eine Erklärung abgeben würde. Aber das passiert nicht. Das Buch strotzt teilweise vor Anspielungen auf das Armaggedon. Koontz löst dies aber nicht auf. Mit dem nuklearen Weltuntergangsszenario selbst habe ich, im Gegensatz zu anderen Rezensenten, kein Problem, drückt Koontz doch damit den Zeitgeist, die Angst vor atomaren Terrorangriffen aus. Nein, deutlich kritischer sehe ich die neuen Facetten in Odds Charakter. </p>
<p align=justify>Odd ist weniger friedliebend -  erschießt sogar Menschen – und das, wo er doch auch in der Vergangenheit immer die Möglichkeit fand, seine Gegner ohne maschinelle Gewalt auszuschalten. Diese Actionlastigkeit erinnert streckenweise an Hollywoodblockbuster wie <em>Stirb Langsam</em> oder <em>Demolition Man</em>. Aber genau dieses Bild passt nicht zu dem pazifistisch-nachdenklich-spontanen Odd Thomas.</p>
<p align=justify>Hingegen fand ich die Konversationen mit Odds „Arbeitgeber“ und „Dach-über-dem-Kopf-geber“ Hutch, einem gealterten Schauspieler, sehr amüsant. </p>
<p align=justify>Wer Koontz-Fan ist und auch die anderen drei Bücher gelesen hat, kommt um den vierten Teil um Odd Thomas nicht herum. Trotz Abweichungen im Vergleich zu den Vorgängern ist das Buch spannend. Allerdings findet der geneigte Leser auch hier keine Antworten über Odds seltsame Gabe und die Beziehungen zwischen dem Hier und dem Jenseits. Im Gegenteil, Koontz macht die Geschichte um Odd noch komplizierter, indem er einen vermeintlich neuen „Gegner“ und die mysteriöse Annamaria einführt.</p>
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		<title>Nationalism and fire brigade are connected by the Turner</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 19:24:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>

		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Feuerwehr]]></category>

		<category><![CDATA[Nationalstatt]]></category>

		<category><![CDATA[Turner]]></category>

		<category><![CDATA[Turnerbewegung]]></category>

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		<description><![CDATA[Talking about German nationalism and the origins of the German stat is to think about the Turner movement (Turner = gymnast). Additionally this is valid for the origins of the &#8216;Freiwillige Feuerwehr&#8217;.
The father of the Turner
The gymnast movement was part of the emerging idea of a German national state. It&#8217;s important to know that there [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align=justify>Talking about German nationalism and the origins of the German stat is to think about the Turner movement (Turner = gymnast). Additionally this is valid for the origins of the &#8216;Freiwillige Feuerwehr&#8217;.</p>
<h2>The father of the Turner</h2>
<p align=justify>The gymnast movement was part of the emerging idea of a German national state. It&#8217;s important to know that there was never one big German state in the past. At the beginning of the 19th century there were dozens or hundreds of German states. Most of them were very small. The revolution of 1789 in France spread ideas like liberty, equality and fraternity throughout Europe. Once seeded the ideas established themselves in peoples&#8217; minds.</p>
<p align=justify>After Napoleon had defeated the German states, the people were unhappy to be ruled by him. Most people in &#8216;Germany&#8217; assumed that there would be war against France, but they didn&#8217;t take measures to prepare, except for <em>Friedrich Ludwig Jahn</em>, called &#8216;Turnvater&#8217; (gymnast father).</p>
<p> <span id="more-485"></span></p>
<p align=justify>In 1810 Jahn founded the first gymnastics club and other people followed his example. Jahns idea was to prepare the youth for the war against France. Jahn hated the French, even though Napoleon ended the German &#8216;Kleinstaaterei&#8217; (small state system) and founded bigger states.</p>
<p align=justify>Gymnastics served as a way to get the youth in shape. Additionally ideas of liberalism and civic nationalism were being spread within the clubs. Jahn&#8217;s Turner wanted to defeat France and to build up one big German national state. (<em>Note that they didn&#8217;t want a republic at that time</em>). Jahns idea also included the process of educating the youth for mature citizenship. Whenever Jahn talked about liberty, he meant independence from and the repelling of France. In his ideal aim the Turner were a paramilitary reserve army. Gymnastics was a way to empower the German male to be able to put up a fight.  </p>
<h2>Authorities&#8217; ambivalent way of dealing with the Turner</h2>
<p align=justify>As long as Napoleon was the enemy, German authorities weren&#8217;t worried about the movement, because authorities also wanted to get rid of the french emperor. After Napoleon had been defeated during the liberation wars (&#8217;Befreiungskriege&#8217;), 1813-1815, the Turner hoped to accomplish their overall objective founding the national state. But the Restoration (going back to the old order before Napoleon) blasted their aims in 1820. The authorities now aimed to go back to the <em>status quo ante</em>; however, the Turner threatened this aim and authorities forbid the movement. Authorities didn&#8217;t accept the Turner&#8217;s objectives like liberty and unity. But once the objectives spread, it wasn&#8217;t possible to return to the <em>status quo ante</em>. </p>
<h2>From underground back to life</h2>
<p align=justify>Prussian emperor <em>Friedrich Wilhelm IV</em>, elder brother of Wilhelm I, suspended the law against the gymnastic clubs in 1842, because he had sympathy with the idea of gymnastics as part of education. This led to the re-foundation of the clubs and the movement itself.</p>
<p align=justify>However in the 1840s it wasn&#8217;t the youth but the middle-class who participated in the gymnastic clubs. During the political and liberal spring in the 1840s, forced by another French revolution, the Turner showed revolutionary ambitions and cried out for democracy. After the first German parliament was dissolved and the revolution of 1848/49 was shut down by Prussian troops, the authorities forbid the Turner movement again.</p>
<p align=justify>This wasn&#8217;t easy, because the Turner movement was the biggest mass organization in Germany with approximately 250.000 members. Not all gymnasts were revolutionary. Some Turner tried to differentiate between politics and the objective that a German male can defend himself. This was the reason the movement was forbidden, but not the clubs. The ideas that the movement postulated were still too dangerous for the old order – the Prussian order.</p>
<h2>Turner founded the fire brigade</h2>
<p align=justify>Between 1842 and 1848 something strange happened. The gymnasts supported the foundation of volunteer fire brigades. Because the gymnasts were physically fit this support seemed logical. Fighting fire is strenuous activity. There were two other reasons for the relationship between the Turner and the fire fighter. First, this engagement was a political statement for supporting the community.</p>
<p align=justify>They worked for the people and the state, because they believed in what they did and this was a good thing. Second, and more importantly, the fire brigades were modeled after the french <em>pompier corps</em>, which were a (para)military organization. The fire brigades attracted the Turner, because of the uniforms and the military exercise. </p>
<p align=justify>During the pre-March era the Turner believed in the &#8216;Volksbewaffnung&#8217; (this is like a militia) and serving as paramilitary fire fighter seemed to be the best way to reach this objectives.</p>
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		<title>Abgefahren, cool, famos</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 17:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur & Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Dan Simmons]]></category>

		<category><![CDATA[Homer]]></category>

		<category><![CDATA[Illium]]></category>

		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Bemerkungen zu Dan Simmons literarischem SF-Epos Illium
Es gibt wenige Bücher, die ich, angefangen zu lesen, nicht mehr aus der Hand geben wollte, wie z.B. Dmitry Glukhovskys Metro 2033, Ken Folletts Tore der Welt oder eben Dan Simmons’ Illium. Über letzteres will ich ein paar Worte verlieren. 
Illium ist der erste Teil eines zweibändigen Projekts, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 align=center>Bemerkungen zu Dan Simmons literarischem SF-Epos Illium</h2>
<p align=justify>Es gibt wenige Bücher, die ich, angefangen zu lesen, nicht mehr aus der Hand geben wollte, wie z.B. Dmitry Glukhovskys <em>Metro 2033</em>, Ken Folletts <em>Tore der Welt</em> oder eben Dan Simmons’ <em>Illium</em>. Über letzteres will ich ein paar Worte verlieren. </p>
<p align=justify>Illium ist der erste Teil eines zweibändigen Projekts, das antike Geschichte und Science Fiction in einzigartiger Weise vermischt und als alternative oder Parallelweltgeschichte neu erzählt. Das Buch in all seiner Vielschichtigkeit zusammenzufassen (oder zu erfassen), ist kaum möglich. Und, das sei vorweg gesagt, das Epos wirkt zunächst absurd. </p>
<p> <span id="more-482"></span></p>
<p align=justify>Illium kennt drei Handlungsstränge. Im ersten Strang erzählt Simmons von Thomas Hockenberry, Historiker und Homerkenner des 21. Jahrhunderts, der, als „Quantenwesen“ wiederbelebt, tausend Jahre in der Zukunft, im Auftrag der Götter des Olymps, den Krieg um Troja auf Übereinstimmung mit den Erzählungen Homers überprüfen soll. Was für den Leser, wie auch den Protagonisten selbst, zunächst wie eine klassische Zeitreisegeschichte mit Esoteriktouch erscheint, entwickelt sich im Laufe der Erzählung zu einer verwirrenden, aber spannenden Handlung, an deren Ende nichts weniger als eine Demaskierung des bisher Gelesenen steht. In Wahrheit sitzen die Götter nicht auf dem Olymp, sondern auf dem Olympus Mons, dem höchsten Berg des Mars, und die Handlung spielt in einer Parallelwelt, die einen anderen als den Homer’schen Ausgang nimmt. An diesem Ausgang ist Hockenberry, angestachelt durch die Göttin Aphrodite, nicht unbeteiligt, denn er überredet Griechen und Trojaner zum Waffenstillstand und Widerstand gegen die Götter. </p>
<p align=justify>Die zweite Handlungsebene spielt auf der Erde. In der Zukunft leben dort noch genau eine Million Menschen. Die ein sorgenfreies Leben leben, denn sie werden von Maschinen, den geheimnisvollen „Voynix“, umsorgt. Die Gesellschaftsvision deckt sich mit der Beschreibung einer Spaßgesellschaft à la Huxley. Die Menschen hasten von einer Party zur nächsten, sind aber abhängig von den Dienstleitungen der Maschinen, so wie kleine, unmündige Kinder von ihren Eltern. In dieser Welt werden Menschen außerdem immer genau 100 Jahre alt. Die Erde ist ferner bevölkert durch Dinosaurier, die durch Gentechnik wiedererweckt wurden. Fortbewegung findet über Faxportale statt, die an das Beamen aus Star Trek erinnern. Hauptprotagonist ist der 99jährige Harmann, der, zusammen mit drei Begleitern aufbricht, mehr über die Welt herauszufinden, aber auch um seinem nahenden, „letzten Fax“ zu entgehen. Das letzte Fax ist das Ende des Lebens, die Auflösung eines Menschen, wenn er 100 Jahre alt ist. Krankheiten und Tod gibt es in dieser Welt nicht, denn mithilfe der Faxportale kann jeder Mensch wiederhergestellt werden. Diese Wiederherstellung findet in den Ringen statt, das sind von den so genannten Nachmenschen erbaute Weltraumstätte in der Umlaufbahn der Erde, und sind das Ziel der Expedition von Harmann und Co. In den Ringen angekommen treffen Sie auf ein Wesen aus einer Shakespeare-Sonette, die ihnen nach dem Leben trachtet. </p>
<p align=justify>Der dritte Handlungsstrang nimmt seinen Anfang auf den Monden des Jupiters und erzählt die Geschichte von zwei Moravecs, das sind autonome, intelligente, mechanisch-biologische Cyborgs, die Simmons in Anlehnung an den kanadischen Robotikwissenschaftler <em>Hans Peter Moravec</em> benennt. Die beiden Maschienwesen wirken allzu menschlich – und sympathisch –  in ihrem Bestreben den tieferen Sinn der Werke von William Shakespeare und Marcel Proust zu erfassen. Zusammen mit anderen werden sie zum Mars gesandt, um merkwürdigen Löcher, oder bedrohlichen Quantenverzerrungen auf dem Mars auf den Grund zu gehen, die, eine Gefahr für das Sonnensystem darstellen. Erst im Laufe der Handlung erfährt man, dass diese Quantenphänomene auf die Reiseaktivitäten der griechischen Götter zurückzuführen ist. In der Umlaufbahn des Mars angekommen, gerät das Raumschiff unter Beschuss durch einen heranrasenden Gott. Zwei Moravecs überleben den Absturz und treten mit Hilfe Kleiner Grüner Männchen – der indigenen Bevölkerung des Mars! – den Weg zum Olymps Mons, um ihren Auftrag, die Zerstörung der Ursache der Quantensprünge, auszuführen. </p>
<p align=justify>Gegen Ende des Buches treffen die Handlungsstränge von Hockenberry und der Moravecs zusammen und enden in einem Cliffhanger. Wer wissen möchte, wie es weiter geht, der muss den Band Olympus lesen. </p>
<p align=justify>Simmons verarbeitet, nein, verwebt in seinem Epos nicht nur Homers Erzählungen, sondern auch Shakespeare und Proust. Daneben schafft er Bezüge zur Gegenwart, wie z.B. der Gentechnik, ohne dabei genauere Erklärungen für den Verlauf der Geschichte zu bieten. Der Versuch einen logischen Zusammenhang zu finden, eine allumfassende Erklärung für diesen ganzen Wust sucht, der wird enttäuscht. Simmons lässt vieles offen und erhebt das Absurde zu einer Kunstform. Aber genau darin liegt der Reiz des Buches. Der Leser darf seine Phantasie spielen lassen. </p>
<p align=justify>Auch wenn der schiere Umfang von 900 Seiten vielleicht abschrecken mag, wird der Leser belohnt durch literarische Science Fiction auf erzählerisch höchstem Niveau. Simmons schreibt spannend und kurzweilig, schafft es aber auch antike Literatur mit naturwissenschaftlichen Erkentnissen zu verbinden. </p>
<p align=justify>Negativ aufgefallen ist mir allerdings sein Insistieren auf den 11. September 2001 und seine  Auswirkungen bis ins Jahr 3000 nach Christus. Dies lässt sich nur schwer nachvollziehen undwirkt Fehl am Platze. Seine antiislmaischen Ausfälle wiegen dabei umso negativer, als sich dies durch alle seine Werke seit 2001 zu ziehen scheint. Offenbar, unter dem Eindruck der Ereignisse stehend, fand dies als politisches Statement des Autors Eingang in die Geschichte. </p>
<p align=justify>Dan Simmons: <em>Ilium.</em> Deutsche Erstausgabe, Dt. von Peter Robert, München: Heyne, 2004.  Paperback, 828 Seiten.</p>
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		<title>SF gesucht und nicht gefunden</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 19:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war ich, nur so aus Neugier, in der Fanatsy/SF-Ecke einer Buchhandlung. Kaufen wollte ich nichts, einfach nur mal schauen, was dort im Regal steht. Was ich dort dann habe stehen sehen, hatte meiner Meinung nach mit Science Fiction wenig bis nichts mehr zu tun, auch wenn über den beiden Regalen &#8220;Science Fiction/Fantasy&#8221; zu lesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align=justify>Gestern war ich, nur so aus Neugier, in der Fanatsy/SF-Ecke einer Buchhandlung. Kaufen wollte ich nichts, einfach nur mal schauen, was dort im Regal steht. Was ich dort dann habe stehen sehen, hatte meiner Meinung nach mit Science Fiction wenig bis nichts mehr zu tun, auch wenn über den beiden Regalen &#8220;Science Fiction/Fantasy&#8221; zu lesen stand. Die meisten Schriftstücke handelten von und über Drachen, Orks, Elfen, Vampire und so Zeug. Ich habe gerade einmal vier SF-Bücher gefunden. Andere Bücher gehören, meiner Meinung nach, überhaupt nicht in die Ecke, z.B. eine Geschichte über einen Pestausbruch in Manhatten.</p>
<p align=justify>Nun ja, das scheint wohl der Zeitgeist zu sein. Die große Masse liest, in Zeiten von Twilight und Co., lieber Fantasy. Gut, ich möchte mich von diesem Trend nicht gänzlich ausschließen, denn Bücher von Dean Koontz, Stephen King oder Dmitry Glukhovsky befinden sich an Genregrenzen und sind weder wirklich SF, noch Fantasy oder Horror. Allerdings sehe ich auch bei Amazon, dass zunehmend für mich SF-untypische Bücher als SF geführt werden. Vielleicht ist an der These, dass es mit der klassischen SF nicht weitergeht, doch etwas dran.</p>
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		<title>Was ist wirklich und was unwirklich?</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 17:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur & Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Herbert W. Franke]]></category>

		<category><![CDATA[Literatur & Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Mars]]></category>

		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Rezension zu Herbert W. Frankes „Flucht zum Mars“
Während meiner Recherchen für meine eigene Kurzgeschichte, bin ich auf das Buch „Flucht zum Mars“ von Herbert W. Franke aufmerksam geworden. Der Autor insgesamt aber auch das Buch im Speziellen fand breite Rezeption, aus der ich auf die Relevanz des Buches selbst schloss.
 Flucht zum Mars spielt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 align=center>Eine Rezension zu Herbert W. Frankes <br />„Flucht zum Mars“</h2>
<p align=justify>Während meiner Recherchen für meine eigene Kurzgeschichte, bin ich auf das Buch „Flucht zum Mars“ von Herbert W. Franke aufmerksam geworden. Der Autor insgesamt aber auch das Buch im Speziellen fand breite Rezeption, aus der ich auf die Relevanz des Buches selbst schloss.</p>
<p align=justify> <em>Flucht zum Mars</em> spielt im 23. Jahrhundert und erzählt die Geschichte einer achtköpfigen Gruppe, die sich als Teilnehmer eines Erlebnisspiels auf dem Mars wähnen, bei dem es um das Auffinden eines Schatzes geht. Die Aufgabe der Gruppe ist es diesen Schatz, bestehend aus den Insignien der letzten chinesischen Kaiserdynastie, zu bergen und zur Erde zu bringen. Der Schatz befindet sich in einer Festung, welche die Chinesen während des Ost-Westlichen Krieges als Refugium und Waffenlager errichteten. Die Gruppe nimmt den Trip zunächst auf die leichte Schulter, da man annimmt, sich in einer Simulation zu befinden. Im Laufe der Reise entpuppt sich die vermeintliche Virtualität als knallharte Realität, nachdem es zu Unfällen kommt und die Kontaktversuche mit der Erde fehlschlagen. Kurz vor dem Ziel, der Festung, legt eine Minenexplosion das 200 Jahre alte (!) Marsraumschiff lahm. Die Acht müssen sich nun zu Fuß durchschlagen. Allerdings entführen Androiden sechs Teammitglieder. Alf, der eigentliche Hauptprotagonist des Buches, und Sylvie gelingt es in die Festung einzudringen und einige ihrer Kameraden zu befreien. </p>
<p> <span id="more-473"></span></p>
<p align=justify>Da die Gesellschaftsordnung des 23. Jahrhunderts eine „oberflächliche Spaßgesellschaft“ ohne individuelle Verantwortung, regiert von einer diktatorischen, künstlichen Intelligenz ist, die den Menschen ein sorgenfreies Leben ermöglicht, gehören Neugier, Forscherdrang und Erfindung, ja, Fortschritt insgesamt, zu den verbotenen Dingen dieser Welt. Wer dagegen verstößt, wird als Nichtangepasster eingestuft und hat weniger Rechte. Die Erlebnisspiele dienen in dieser Welt als Beschäftigung(stherapie). Die Teilnehmer sind dabei durchweg Nichtangepasste. </p>
<p align=justify>In Rückblenden erzählt Franke die Geschichte jedes einzelnen Crewmitgliedes. Alle sind, bis auf Ramses, ihr selbsternannter Anführer, und Linette so genannte nichtangepasste – anderes Wort für Verbrecher. Er charakterisiert die Mitglieder und stellt ihre spezifischen Fähigkeiten heraus, die sie für die Mars-Mission auszeichnen. Denn die Gesellschaft des 23. Jahrhunderts kennt, aus Sicherheitsgründen, keine Techniker und Wissenschaftler mehr. </p>
<p align=justify>Während der Fahrt auf dem Mars ahnt Alf, dass Ramses mehr über das „Spiel“ weiß, als er auf Nachfragen zugibt. Schließlich gesteht Ramses, der als Regierungsbeamter die Erlebnisspiele organisiert, dass ein Asteroid die Erde zerstören wird, und die Mission dem Erhalt der Menschheit dient. Das Erlebnisspiel dient nur der Tarnung. </p>
<p align=justify>Unter dem Eindruck der Vorschußlorbeeren habe ich das Buch sehr günstige gebraucht erworben, und bin insgeheim froh darüber, denn, wie auch andere, finde ich die Erzählung etwas lahm und bisweilen langweilig. Franke hastet regelrecht durch das Geschriebene, was man teilweise an der Sprache merkt. An einigen Stellen wünschte ich mir ein wenig mehr Story, mehr Detail und Tiefe. Auch Dialoge kommen nicht oft vor. Franke bleibt auf das Deskriptive beschränkt. So wirkt der Fortgang eines Tages mitunter wie eine Aufzählung. Mir fehlt auch eine engere Verzahnung des Erlebnisses mit den Charakteren. Zwar, und das ist die Stärke des Buches, erzählt er in Rückblenden die Geschichte der Teammitglieder und ihre Stellung in der Gesellschaft, doch eben die dort beschriebenen Charaktereigenschaften fließen in das Erlebnis auf dem Mars kaum ein. </p>
<p align=justify>Die Rückblende ist auch noch aus einem anderen Grund lesenswert, denn darin beschreibt er ein computerkontrolliertes Gesellschaftssystem, in dem es darum geht den Menschen ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen, das aber gleichzeitig keine Abweichung von der definierten Norm zulässt und Abweichungen als Straftat wertet. Neu ist diese Idee nicht, so findet sich Ähnliches bei <em>Huxley</em> oder <em>Orwell</em>, aber weil Franke die unterschiedlichen Geschichten der Protagonisten einbettet, wirkt die Beschreibung facettenreicher. </p>
<p align=justify>Aber, und das muss man Franke zugute halten, er greift verschiedene Aspekte der Gegenwartsgesellschaft auf und verarbeitet diese in seinem Roman. Der Unterhaltung dienende Erlebnisspiele finden in den nervenden Reality-Shows à la <em>Big Brother</em> und Co. ihr Pendant, auch wenn wohl eher Stephen Kings <em> Menschenjagd</em>, das später im Film <em>Running Man</em> verfilmt wurde, Pate stand. Auch den nur am Rande erwähnten Ost-Westlichen Krieg im 21. Jahrhundert findet man in ähnlicher, populärwissenschaftlicher Form in Samuel S. Huntington <em>Kampf der Kulturen</em> prognostiziert. </p>
<p align=justify>Was, wie ich finde, leider nicht ganz so gut herausgearbeitet ist, sind die Grenzen zwischen Realität und Virtualität, die nur am Beginn des Buches eine Rolle spielen, und recht schnell  im Verlauf der Story zugunsten der Realität Auflösung findet. Stanislaw Lems <em>Solaris</em> ist an dieser Stelle deutlich besser. Die Frage, was real ist, und was nicht, ist, unabhängig vom Buch, in Film und Literatur der Gegenwart ein viel aufgegriffenes Thema. </p>
<p align=justify>Es gibt einige logische Fragen bzw. inkonsequente Erklärungen, die mich beschäftigen. Wenn Technik und Wissenschaft verboten sind und sich keiner mehr mit den entsprechenden Geräten auskennt, wie ist es dann möglich, dass man ein 200 Jahre altes Raumschiff zum fliegen bekommt? Ist das Wissen à la Matrix in den Kopf transferiert? Mehrfach ist von intensivem Training die Rede, dies bleibt aber einfach so stehen. Wenn eine künstliche Intelligenz die Menschheit de facto kontrolliert, wie ist es möglich eine solche Weltraummission zu starten? Ist die KI vielleicht doch nicht so allumfassend? Das führt zur nächsten Frage, nämlich der Fähigkeit Gedanken zu kontrollieren. Auch dies ist ein in der Literatur gerne aufgegriffenes Thema. Allerdings bleibt Franke hier sehr bescheiden, was das Potenzial dessen angeht. Es gibt zwar Hirn-Computer-Schnittstellen, sogar die Einflussmöglichkeit wird beschrieben, aber eine Gedankenkontrolle bzw. -löschung findet erst statt, wenn es zu einer Straftat kam bzw. ein Gendefekt festgestellt wurde. </p>
<p align=justify>In anderen Rezensionen wurde eine fehlende Pointe beklagt. Nun, ich denke, die Pointe ist, das trotz des „Goldenen Zeitalters“, der Herrschaft der KI, sich das Menschsein nicht auslöschen löscht, mit allen seinen positiven wie negativen Seiten. Neugier, Individualität, Neid, Eigensinn, Eigennutz, Egoismus und viele andere menschliche Charaktereigenschaften findet man bei den Marsabenteurern beschrieben. Und, das man auch nicht unterschlagen, vielleicht geht es am Ende auch nur darum, dass Ramses auf der einen Seite seinen Arsch retten will, auf der anderen Seite aber Linette, die er anhimmelt, beeindrucken möchte.</p>
<p><em>Herbert W. Franke: Flucht zum Mars. Roman. Verlag dtv premium, München 2007. 349 S., br. Nur im Antiquariat erhältlich.</em></p>
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		<title>&#8230; irgendwie war alles schon mal da</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 20:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur & Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Schriftstellerei]]></category>

		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<category><![CDATA[Dystopien]]></category>

		<category><![CDATA[Literatur-Klassiker]]></category>

		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>

		<category><![CDATA[Utopien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich mich vor einiger Zeit endlich aufraffen konnte, mit den Recherchen zu verschiedenen Kurzgeschichten (oder wie immer man das zwischen Buch und Kurzgeschichte bezeichnen mag) zu beginnen, und auch den ein oder anderen Gedanken niederzuschreiben, hat sich meine Liste mit potenziell wichtigen Büchern vervielfacht. Man muss natürlich unterscheiden zwischen Sachbüchern und Belletristik. Die Liste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align=justify>Nachdem ich mich vor einiger Zeit endlich aufraffen konnte, mit den Recherchen zu verschiedenen Kurzgeschichten (oder wie immer man das zwischen Buch und Kurzgeschichte bezeichnen mag) zu beginnen, und auch den ein oder anderen Gedanken niederzuschreiben, hat sich meine Liste mit potenziell wichtigen Büchern vervielfacht. Man muss natürlich unterscheiden zwischen Sachbüchern und Belletristik. Die Liste interessanter Bücher aus dem Bereich Utopie/Dystopie/Science Fiction wird momentan länger und länger. Sicher, es gibt viel „unbedeutende“ Literatur in diesem Bereich, dennoch finden sich immer wieder interessante Themen. Dass man nicht umhin kommt, einen Blick in das ein oder andere Buch zu werfen, versteht sich von selbst. immerhin möchte man ja vermeiden, etwas zu schreiben, was vorher schon einmal jemand zu Papier gebracht hat.</p>
<p><span id="more-469"></span></p>
<p align=justify>Aber genau an diesem Punkt beginnt es für mich schwierig zu werden. Ich kann mich nicht über jedes jemals publizierte Buch informieren, geschweige denn alle lesen. Je mehr ich außerdem über andere Publikationen in Erfahrung bringe, desto mehr reift in mir die Erkenntnis, dass alles schon einmal da war und es sich bei einem Teil der Literatur um thematische und teilweise inhaltliche Kopien populärer literarischer Werke handelt. Im Grunde, <a href="http://stefan-cimander.de/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=463" target=_blank>und das habe ich die Tage in einem anderen Blog-Artikel schon einmal angedeutet</a>, haben H.G. Wells, George Orwell, Aldous Huxley, Stanislaw Lem, Philip K. Dick, Ray Bradbury, Isaac Asimov oder Arthur C. Clarke die wichtigsten und tiefgreifendesten Implikationen von technologischen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen bereits dargelegt. </p>
<p align=justify>Das macht es für mich sehr schwierig, einen eigenen Weg zu finden, denn irgendwie bin ich doch durch das Geschriebene geprägt. Andererseits möchte ich unbedingt wissen, was andere geschrieben und sich ausgedacht haben.</p>
<p align=justify>Ich habe mir also vorgenommen einen Teil der Bücher zu lesen. Vorher werde ich, wohl oder übel, Karteikarten mit den wichtigsten Informationen zum jeweiligen Buch anlegen. Besondere Bedeutung kommt natürlich der Inhaltsbeschreibung und der Klassifizierung zu.</p>
<p align=justify>Hier nun eine Auswahl von Büchern (oder Autoren), die mir interessant erscheinen, und die ich in nächster Zeit lesen will:</p>
<ul>
<li>Neal Stephenson: Snow Crash </li>
<li>Aldous Huxley: Schöne neue Welt</li>
<li>Philip K. Dick: Ubik</li>
<li>Philip K. Dick: Das Orakel vom Berge</li>
<li>H. G. Wells: Wenn der Schläfer erwacht</li>
<li>H. G. Wells: Menschen, Göttern gleich</li>
<li>H. G. Wells: Kinder der Sterne</li>
<li>H. G. Wells: Die ersten Menschen auf dem Mond</li>
<li>Iain M. Banks: Krieg der Seelen</li>
<li>Arthur C. Clarke: Die Stadt und die Sterne</li>
<li>Arthur C. Clarke: Die letzte Generation</li>
<li>John Scalzi: Der wilde Planet</li>
<li>Isaac Asimov: Die Stahlhöhlen</li>
<li>Stanislaw Lem: Der Unbesiegbare</li>
<li>Sergej Snegow: Menschen wie Götter</li>
<li>Stephen Baxter: Die letzte Arche / Die letzte Flut</li>
<li>Alan Dean Foster: Quofum</li>
<li>Greg Bear: Das Schiff</li>
<li>Alastair Reynolds: Unendlichkeit / Chasm City</li>
<li>Alastair Reynolds: Himmelssturz</li>
<li>Cormac McCarthy: Die Straße</li>
<li>John Brunner: Der Schockwellenreiter</li>
</ul>
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		<title>Gedanken zu einem Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 15:55:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>

		<category><![CDATA[Fahrenheit 451]]></category>

		<category><![CDATA[Informationsverarbeitung]]></category>

		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf ZEIT online habe ich die Tage ein Interview mit dem Neurolinguisten Horst Müller über die Zukunft des Buches und, im weiteren Sinn, des Lernens sowie der Informationsaufnahme gelesen. Müllers These und Vision klingt, auf den ersten Blick, reizvoll und deckt sich in etwa mit der meiner Kurzgeschichte zugrundeliegenden Thematik, dass sich alles im Kopf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align=justify>Auf ZEIT online habe ich die Tage ein <a href="http://www.zeit.de/2012/12/C-Interview-Zukunftsbuch" target=_blank>Interview</a> mit dem Neurolinguisten Horst Müller über die Zukunft des Buches und, im weiteren Sinn, des Lernens sowie der Informationsaufnahme gelesen. Müllers These und Vision klingt, auf den ersten Blick, reizvoll und deckt sich in etwa mit der meiner <a href="http://stefan-cimander.de/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=463" target=self>Kurzgeschichte</a> zugrundeliegenden Thematik, dass sich alles im Kopf abspielen wird. Lesen als Prozess der Informationsaufnahme und Bildung verändert grundlegend seinen Charakter, denn Informationen werden ausgelagert, visualisiert, entweder in Form von Bildern oder von Hologrammen. Der Umgang mit Information wird, folgt man Müllers Vision, interaktiver. Die Idee hat durchaus seinen Charme und ich bin wenig abgeneigt in meiner Kurzgeschichte auf diese Form der Wissensvermittlung zurückzukommen. Aber: Als ich von der Nachrangigkeit des Lesens las, musste ich unweigerlich an Ray Bradburys dystopischen Roman <em>Fahrenheit 451</em> denken.</p>
<p align=justify>Bradbury beschreibt in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrenheit_451" target=_blank>Fahrenheit 451</a> einen Staat, in dem es verboten ist, Bücher zu besitzen oder zu lesen. Gegen die Langeweile setzt das politische System, wen wundert es, Videowände ein. Hintergrund des Bücher- und Leseverbots ist, dass selbstständiges Denken als gefährlich eingestuft ist – gefährlich für die Stabilität des politischen Systems, um genauer zu sein.</p>
<p align=justify>Überlagert man nun die Bradbury’sche Dystopie mit der Vision von Müller, so ergeben sich Anknüpfungspunkte dafür, wie die Müller’sche Technologie das Denken und damit Handeln der Bürger beeinflussen und einen politischen Status zementieren oder verändern kann. Hologramme sind z.B. der Ersatz für die Videoleinwände.</p>
<p align=justify>Ich möchte das von Müller Erdachte nicht verteufeln, wie gesagt, ich finde diese Ideen sympathisch, aber ich will auf die Dual-Use-Fähigkeit dessen verweisen. Dual-Use bezeichnet eine Technologie, die sowohl für zivile, wie für militärische Zwecke nutzbar ist. Dual-Use in meinem Kontext bezeichnet den möglichen Einsatz für positive wie für negative politische und gesellschaftliche Zwecke. Das Potenzial zur Repression steckt also in jeder Technologie.</p>
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		<title>Stati verschiedener literarischer Projekte</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 18:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur & Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange habe ich darüber sinniert und auch schon einen Blogbeitrag über meine Idee geschrieben. Die Rede ist vom Projekt (Kurz-)Geschichte. 
Projekt Science-Fiction-Geschichte
Für das ursprünglich formulierte (Hard) Science Fiction-Projekt, habe ich, neben groben Skizzen, eine Menge Material gesammelt, das hauptsächlich im technischen Bereich seinen Schwerpunkt hat. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, denn soziale Aspekte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Lange habe ich darüber sinniert und auch schon einen Blogbeitrag über meine Idee geschrieben. Die Rede ist vom Projekt (Kurz-)Geschichte. </p>
<h2>Projekt Science-Fiction-Geschichte</h2>
<p align="justify">Für das ursprünglich formulierte (Hard) Science Fiction-Projekt, habe ich, neben groben Skizzen, eine Menge Material gesammelt, das hauptsächlich im technischen Bereich seinen Schwerpunkt hat. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, denn soziale Aspekte und Alternativen sind durch die sich wiederholende Anthropologie ohnehin begrenzt. Die Kunst besteht also darin, das Gelesene so weiter zu spinnen, dass es als SF durchgeht. Das ist schwierig, weil der Fortschritt, wie der Name schon andeutet, derart schnell fortschreitet, dass meine Gedankengebäude schnell erodieren und technisch gesehen bereits der Vergangenheit angehören. </p>
<p> <span id="more-463"></span></p>
<p align="justify">Viele Dinge, von denen wir vor zehn Jahren (!) noch sagten, das sei nicht möglich, sind, wenn auch zumeist nur in Labormaßstäben, durchaus Wirklichkeit geworden. Man denke z.B. an die Möglichkeit eine Tarnvorrichtung für bestimmte Lichtwellenbereiche, oder Graphen, Quantencomputer, Rekonstruktion von gesehenen Bildern durch Maschinen, … . Erschwerend kommt hinzu, dass Technik- und Gesellschaftsdystopien schon beinahe alles abgegrast haben, sodass nur wenig Raum für eigene literarische Akzente übrig ist. Irgendwann wiederholt sich nämlich alles. Im Grunde haben meiner Meinung nach Huxley, Wells und Orwell schon alles geschrieben.</p>
<p align="justify">Ich bin deshalb von dem ursprünglichen Projekt ein wenig abgerückt, bis ich mir darüber im Klaren bin, wohin die Reise gehen soll, sprich, was denn der rote Faden sein soll. Immerhin habe ich bereits eine Grobstruktur, die allerdings eher im Kriminalbereich anzusiedeln ist, gespickt mit ein wenig Technik, oder dem, was ich denke, was technisch möglich sein wird.</p>
<h2>Zwei neue, spontane Ideen weiterverfolgt</h2>
<p align="justify">Aus diesem Grund habe ich zwei andere Gedanken weiterverfolgt, die mir spontan kamen und die sich sehr schnell, in sehr viel handbeschriebenem Papier manifestierten. (Es geht doch nichts über spontane Gedanken und den guten alten Bleistift).</p>
<p align="justify">Während der eine Gedanke vom Umfang des Textes her schnell dutzende Blatt Papier verschlang – und es ist noch kein Ende abzusehen -, stieß ich bei dem anderen text auf logische und Konsistenzprobleme. Ich stelle den Grundgedanken beider (Kurz-)Geschichten schnell vor:</p>
<h2>Text 1: Gedankenkontrolle durch das „System“</h2>
<p align="justify">Text Nummer eins spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft, in der Mensch-Maschine-Schnittstellen auf Ebene des Gehirns perfektioniert sind. Gedankenlesen ist keine Vision mehr, sondern Realität – und damit auch die Möglichkeit der Fremdsteuerung. Soweit so gut. Noch sind wir ganz klassisch. Jetzt wird es aber kompliziert. </p>
<p align="justify">hilosophisch-soziologisch tragende Fundamente sind der Existenzialismus von René Descartes auf der einen Seite („Ich denke, also bin ich“), auf der anderen Seite steht die Systemtheorie Luhmann’scher Ausprägung (Theorie der autopoietischen Systeme). Individuen handeln, nach Luhmann, innerhalb von sich selbsterhaltenden Systemen. Das Handeln ist demnach systemdeterminiert. Individualität gibt es nicht. Wenn man sich nu vorstellt, dass das System die Gedanken der Individuen bestimmt (oder kontrolliert, steuert), sind wir bei Descartes und der Frage, ob wir denn existieren, ob ich Ich bin, wenn das System für mich denkt. Passenderweise hat Luhmann seine Theorie der Neurobiologie entlehnt, sodass sich der Kreis in meiner Geschichte schließt. </p>
<p align="justify">Auch wenn die erste Version des Textes locker von der Hand ging, gelang es mir nicht, den Grundwiderspruch zwischen System und Individualität herauszustellen. In gewisser Hinsicht soll die Kurzgeschichte eine Warnung vor den gesellschaftlich-politischen Folgen einer zu offensiven Technisierung des Menschen bzw. der Schaffung vor Mensch-Maschine-Hybriden sein. </p>
<p align="justify">Auf die Idee gekommen bin ich durch den Film „Sie leben“ von John Carpenter sowie der Idee der Gedankenkontrolle in Orwells 1984 in Verbindung mit der Idee, dass alles öffentlich ist, wie in dem Thriller „Der Mastercode“ beschrieben. Aktuelle technische Entwicklungen wir Argumented Reality und all-wissende Smartphone Apps sowie die Nutzung von Social Media sponn ich einfach weiter. Sicherlich, „Inception“ griff die Idee auch auf, allerdings fehlte die Unmittelbarkeit der Folgen.</p>
<h2>Text 2: Ein bisschen Fantasy und Historie</h2>
<p align="justify">Der zweite Text befindet sich mehr oder minder am Übergang von Kurz-Geschichte zu Lang-Geschichte. Am Ursprung stand die Idee, was passieren würde, wenn der Bodensee vom einen auf den anderen tag kein Wasser mehr beinhalten würde. Durch Zufall und durch mein Interesse am Tauchen, verband ich diese Idee mit der „Teufelstisch“ genannten Felsformation in der Nähe von Wallhausen. In einem Forum stieß ich auf die Sage, dass der Teufelstisch eine Art Stöpsel darstellen würde, unter dem sich das Tor zur Hölle befindet. Nun hat dies weniger mit Science Fiction als mit Fantasy zu tun, aber ich fand den Grundgedanken faszinierend. Einerseits schreibe ich über eine Gegend, in der ich lebe, andererseits kann muss man sich nicht unbedingt an wissenschaftliche Fakten halten.</p>
<p align="justify">Die Story, die ich nun konstruiert habe, spielt auf drei Zeitebenen: Die erste bietet eine Erklärung für das Entstehen des Teufelstisches in der Würmzeit. Die zweite Ebene spielt in der (Spät-)Antike und erzählt alternativ, weshalb das römische Reich seine Grenzen nach Norden ausdehnte. Die dritte Ebene spielt in der Gegenwart bzw. einer sehr nahen Zukunft.</p>
<p align="justify">Zur ersten Handlungsebene gibt es nicht so viel zu erzählen. Der Rheingletscher schuf das Bodenseebecken, so wie wir es jetzt kennen, deshalb setze ich hier mit der Geschichte ein. Etwas stürzt vom Himmel, grub sich in den Gletscher respektive den zukünftigen Bodensee.</p>
<p align="justify">Die zweite Handlungsebene erzählt von den die Römer erschreckenden Mythen der Kelten und Teutonen, weshalb Rom beschließt den Grund zu eruieren und vielleicht für sich nutzbar zu machen. Allerdings haben die Römer über Jahrhunderte Probleme den Ort zu finden, an dem sich dieses Sagenhafte befinden soll. Schließlich verliert man das Interesse. Erst ein machtloser Senior Augustus, wenige Jahre vor dem allemanischen Rheinübergang, greift die Sage wieder auf und hofft seine Macht und das römische Reich mit dem, was er zu finden hofft, zu stabilisieren. Da der gute unter ungeklärten Umständen zu Tode kommt, man sagt, er habe wegen seiner Machtlosigkeit Suizid begangen, waren die Römer nicht erfolgreich. Dabei verlieren sie ihre gesamte Bodenseeflotte. Hintergrund ist, dass man bis heute kein einziges römisches Schiff im See gefunden hat, obwohl hier eine Flottile stationiert war. </p>
<p align="justify">In der dritten Handlungsebene kommt es zu unerklärlichen Vorkommnissen im Überlinger See der Gegenwart, die sich um den Teufelstisch konzentrieren, nachdem man mit der Fracking (Suche nach Erdgas) begonnen hatte. Es verschwinden Schiff, Taucher, Mini-Tauchroboter etc. In einer verzweifelten Mission schickt man nun zwei Taucher los, die den Teufelstisch erkunden sollen. Auch diese beiden verschwinden. Aus der Perspektive eines der Taucher erzählt die Geschichte weiter. Es erfolgt eine Zusammenführung mit einem Charakter aus dem Rom-Handlungsstrang.</p>
<p align="justify">Weiter geht es mit einem wasserlosen Bodenseebecken und allerhand eigenartiger Geschehnisse, bei denen wiederum keltische Götter eine Rolle spielen werden.</p>
<p align="justify">Derzeit lese ich mich einerseits tiefer in Sagenhaftes vom Bodensee ein, andererseits versuche ich mehr Informationen über die Römer am Bodensee einzuarbeiten.</p>
<p align="justify">Soweit das Projekt. In welche Richtung ich die Geschichte entwickle, weiß ich noch nicht. Denkbar wäre, dass ein außerirdisches Raumschiff unter dem Teufelstisch liegt oder dass das Böse, gefangen in einer Hülle, durch eine außerirdische Macht ins Gefängnis auf die Erde verbannt wurde. </p>
<p align="justify">Wenn jemand Ideen oder Vorschläge hat, darf er mir das gerne als Kommentar im Blog hinterlassen.</p>
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		</item>
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		<title>Inventor, founder, fire fighter: A small biography about Magirus</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 20:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Literatur & Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Biographie]]></category>

		<category><![CDATA[Magirus]]></category>

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		<description><![CDATA[To understand my excitement with the book review below, I must reach back to my writings in the recent past.
Looking for a story
In march 2009 I travelled home from &#8216;Retro Classics vintage car exhibition&#8217; in Stuttgart. During the trip and by the following days I was contemplating how to commit the special exhibition about Magirus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">To understand my excitement with the book review below, I must reach back to my writings in the recent past.</p>
<h2>Looking for a story</h2>
<p align="justify">In march 2009 I travelled home from &#8216;Retro Classics vintage car exhibition&#8217; in Stuttgart. During the trip and by the following days I was contemplating how to commit the special exhibition about Magirus fire trucks to paper. My plan has been to avoid a technology driven focus. I didn&#8217;t want to summarize and to list all of Magirus&#8217; inventions as is done by most writers.</p>
<p><span id="more-461"></span></p>
<h2>From my failure to a biography on Magirus</h2>
<p align="justify">There&#8217;re dozens of writings about Conrad Dietrich Magirus. Now, it&#8217;s hard to review them all (in contrast to the less described Carl Metz &ndash; a ontemporary of Magirus who also invented fire apparatuses). But quantity doesn&#8217;t imply quality. Additionally there&#8217;s a trend within the writing on Magirus: There&#8217;s less distinction between the person Conrad Dietrich Magirus and Magirus&#8217; company. I wrote about this in the past (<a href="http://stefan-cimander.de/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=206">Click here</a>). Except for the early years of Magirus&#8217; life, the focus lies exclusively on the history of technology. Because of this matter I tried to write something about Conrad Dietrich Magirus as a person. This proposal failed due to two reasons: I lacked available and reliable documents. Obtaining the documents would have taken too much time. My intention remained nothing but an idea. Hence I forgot it.</p>
<p align="justify">I was excited when I saw the book by Martin Nestler about Conrad Dietrich Magirus as person. The publication seemed to do what I wasn&#8217;t able to.</p>
<h2>Main focus of the book</h2>
<p align="justify">Martin Nestler stresses at the beginning of the book that he will focus only on Conrad Dietrich Magirus as person. He met his requirements. He doesn&#8217;t really present new facts and information all the time, but he does describe many facets of Magirus&#8217; life profoundly and with an explanation of the historical background.</p>
<h2>The gymnasts and the firemen</h2>
<p align="justify">I read the chapter about the &#8216;Turner&#8217; (gymnasts) and the evolution of the &#8216;Pompier&#8217; (firemen) activities within the &#8216;Turnerbewegung&#8217; (gymnast movement) with a particular enthusiasm. My personal interest in this topic is informed by less scientific writing on the evolution of the &#8216;Freiwillige Feuerwehr&#8217; (volunteer fire brigade) within and out of the &#8216;Turnerbewegung&#8217;. The peculiarity of the &#8216;Turner&#8217; from Ulm is one of the exciting aspects of the 1848 revolution, because the authorities had no reservations about the civic involvement of the &#8216;Turner&#8217;. This was different than other german cities. </p>
<h2>Foundation wasn&#8217;t seamless</h2>
<p align="justify">Nestler shows that Magirus, however, fibbed when he described the fire service as an organization dominated by the &#8216;Turner&#8217;. Magirus&#8217; claim of the immediately successful development of the &#8216;Feuerwehr&#8217; is, in addition, refuted by Nestler. Until 1853 there were two fire services in Ulm: the &#8216;Rettungs-Compagnie&#8217; (rescue company) and the &#8216;Freiwillige Feuerwehr&#8217;.</p>
<h2>Turning back to compulsory</h2>
<p align="justify">Fire service historians, including Magirus, also often ignored the fact that at the beginning of the 1860s, the volunteer organization turned back to a compulsory organization because fewer citizens had gotten involved in the fire service. This happened, as Nestler states, in most cities with a volunteer fire brigade.</p>
<h2>Magirus inner conflict</h2>
<p align="justify">Nestler describes the foundation of the &#8216;Feuerwehr-Requisiten-Fabrik&#8217; (fire devices plant) by focusing on Magirus&#8217; inner conflict of idealism an the way of earning his living.<br />
Magirus marketed himself  and his products very cleverly and he stopped at nothing to be successful. It seems hies lies were part of his business sense. Nestler shows agirus always got his own way. He never backed out of conflicts at all and he often used patent law against his competitors.</p>
<h2>First and second look</h2>
<p align="justify">The first time I took a quick look at the book, I didn&#8217;t attach any importance to the chapter about Magirus&#8217; political and civic engagement. While reading the chapter, I changed my opinion. Magirus used to have varied civic and political life. He also used his connections for the company&#8217;s success.</p>
<h2>Using connections</h2>
<p align="justify">He knew all about blending his civic, political, and business engagements skilfully. While reading I got a different and less idealised image of Magirus.</p>
<p align="justify">Magirus used to be an idealist and simultaneously an entrepreneur. He acted for the sake of the citizens of Ulm but he also imposed his own interests against resistance from other business people and politicians.</p>
<h2>Telling the story in another way</h2>
<p align="justify">I had a positive feeling reading a book about the person Magirus not driven by the history of the technology invented by him.</p>
<h2>I missed something</h2>
<p align="justify">From the historians point of view the book was missing foot notes, detailed sources and also a detailed bibliography. I&#8217;m sorry for my scientific obsession and I&#8217;m aware of the book&#8217;s target audience. At some points the book is stylistically clumsy but still readable.</p>
<p align="justify">At the beginning of the book Nestler aimed to not glorify Magirus. He met his target.</p>
<p align="justify">Martin Nestler: <em>Der Feuerwehrpionier und Unternehmer Conrad Dietrich Magirus</em>. Erfurt: Sutton 2011. 95 S., Ill. ISBN 978-3-86680-896-6; EUR 14.95 (DE), EAN 9783866808966.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BOS-Blogs (23): Kontakte durch das Bloggen geknüpft</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 15:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Blogprojekte]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[BOS-Blog]]></category>

		<category><![CDATA[Böog]]></category>

		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#8220;Special Agent Gibbs&#8221; im Interview
(sc). In loser Folge stelle ich Blogs und blog-ähnliche Seiten aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophen-/Zivilschutz vor. Heute stellt uns &#8220;Special Agent Gibbs&#8221; seinen Blog vor.

Beschreibe Deinen Blog in einem Satz.
In meinem Blog geht es um Beruf, Studium, Ehrenämter, Familie und Freunde, aber auch über alle andere Dinge, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;">Der &#8220;Special Agent Gibbs&#8221; im Interview</h2>
<p style="text-align: justify;">(sc). In loser Folge stelle ich Blogs und blog-ähnliche Seiten aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophen-/Zivilschutz vor. Heute stellt uns &#8220;Special Agent Gibbs&#8221; seinen Blog vor.</p>
<p><span id="more-430"></span></p>
<h3 style="text-align: justify;">Beschreibe Deinen Blog in einem Satz.</h3>
<p style="text-align: justify;">In meinem Blog geht es um Beruf, Studium, Ehrenämter, Familie und Freunde, aber auch über alle andere Dinge, die mich interessiert und/oder bewegt haben.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Seit wann bloggst Du?</h3>
<p style="text-align: justify;">Meinen Blog gibt es seit dem 11. Januar 2009.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Wie bist Du auf den Titel Deines Blogs gekommen?</h3>
<p style="text-align: justify;">Special Agent Leroy Jethro Gibbs ist meine Lieblingsfigur in meiner Lieblingsserie Navy CIS. Und spontan ist mir kein anderer Name für meinen Blog eingefallen, als ich ihn eingerichtet habe.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Bloggst Du alleine?</h3>
<p style="text-align: justify;">Ich blogge alleine, allerdings gab es schon mehrmals überschneidende Artikel mit anderen Blogs.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Was waren das für Überschneidungen?</h3>
<p style="text-align: justify;">Ich habe zum Beispiel im März 2010 an einem Bloggertreffen mit zwei andern teilgenommen. Wir drei Blogger haben dann alle unserer Sicht das Treffen beschrieben, jeweils mit Verlinkungen zu den anderen Blogs. Außerdem schreiben meine Freundin und ich regelmäßig über unsere Treffen und stimmen zum Teil die Inhalte ab.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Wie bist Du auf die Idee gekommen einen Blog über das Thema Blaulichtorganisationen und Co. zu schreiben?</h3>
<p style="text-align: justify;">Von Juni 2007 bis März 2011 war ich ehrenamtlich in einer Hilfsorganisation aktiv und habe an Sanitätsdiensten, SEG-Einsätzen und Übungen teilgenommen. Seit März diesen Jahres bin ich nun hauptberuflich als Rettungssanitäter im Krankentransport angestellt. Daher bot es sich an, über dieses Thema in meinem Blog zu schreiben.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Worüber schreibst Du am liebsten bzw. worüber fällt les Dir am schwersten zu schreiben?</h3>
<p style="text-align: justify;">Am liebsten schreibe ich über Dinge, die mir Spaß gemacht haben, egal in welchem Bereich. Bei traurigen Dingen habe ich schon eher meine Schwierigkeiten, auch wenn es mir letztlich hilft, darüber zu schreiben.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Ist Bloggen bei traurigen Themen dann eine Art Therapie für Dich?</h3>
<p style="text-align: justify;">Genau! Das Bloggen hilft mir dabei, traurige Erlebnisse zu verarbeiten. Außerdem bekomme ich manchmal durch die Kommentare auf Blogeinträge eine andere Blickrichtung aufgezeigt, die manchmal sehr hilfreich sein können.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Was war Dein größter Erfolg als Blogger?</h3>
<p style="text-align: justify;">Einen Erfolg als solches kann ich als Blogger nicht verbuchen. Allerdings habe ich meine Freundin, ebenfalls Bloggerin, übers Bloggen kennen gelernt.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Gab es so etwas wie einen besonders kontroversen Beitrag in Deinem Blog, der enorme Resonanz hervorgerufen hat?</h3>
<p style="text-align: justify;">Spontan fällt mir da der Artikel &#8220;Was geht vor: Familie(nfest) oder fremder Person helfen?&#8221; ein. In diesem Artikel habe ich darüber geschrieben, dass ich auf der Fahrt zu einer Familienfeier eine offensichtlich hilflose Person auf der Straße gesehen habe. Ich wollte anhalten und helfen, meine Mutter zwang mich allerdings zum Weiterfahren. Ich habe diesen Sachverhalt gepostet und eine große Diskussion losgestoßen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Wie kam Dein Blog bei Freunden, Kollegen und Vorgesetzten an?</h3>
<p style="text-align: justify;">Mein Freundeskreis weiß zwar, dass ich blogge, kennt meinen Blog aber nicht. Die Resonanz von Freunden, die ich übers Bloggen kennen gelernt habe, ist allerdings gut.<br />
Kurzzeitig war mein Blog auch mal bei den Vorgesetzen meiner Hilfsorganisation bekannt. Während der stellvertretende SEG-Leiter es gar nicht gut fand, dass ich über unsere HiOrg blogge, fand es der SEG-Leiter aufgrund der Anonymität in Ordnung und hat mir das weitermachen erlaubt.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Wie sind Deine Kontakte zu anderen BOS-Blogs?</h3>
<p style="text-align: justify;">Es existieren durchaus gute Kontakte zu anderen BOS-Blogs, auch via Twitter und Skype. Mit einigen bin ich sogar mittlerweile befreundet und auch persönlich bekannt.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Was wünschst Du Dir in Bezug auf Deinen Blog?</h3>
<p>Ich würde mich freuen, noch ein paar mehr Blogger persönlich kennen zu lernen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Stelle Dich mit ein paar kurzen (anonymen) Worten vor.</h3>
<p style="text-align: justify;">Mein Name ist Christoph und ich bin 1986 irgendwo in NRW geboren worden. Zunächst habe ich mein Abitur gemacht und dann in Norddeutschland studiert, um anschließend ein Volontariat (Ausbildung zum Journalisten) absolvieren zu können. Allerdings hat es mit einem Volontariat nicht geklappt, so dass ich im März 2011 mein Ehren- zum Hauptamt gemacht habe und jetzt als Rettungssanitäter im Krankentransport einer süddeutschen Stadt arbeite und mittelfristig auf den Rettungswagen wechseln möchte. Ich kann mich für gute Filme und Serien begeistern, bin Schön-Wetter-Sportler und bin gerne online und offline in der Bloggerszene unterwegs.</p>
<p>Vielen Dank  an den Special Agent für das Interview, das Stefan Cimander ursprünglich für www.fwnetz.de bereits im Juli 2011 führte.</p>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://specialagentgibbs.wordpress.com/">Blog Special Agent Gibbs</a></li>
</ul>
<h3><strong></strong><strong>Bisher erschienen:</strong></h3>
<ul>
<li>BOS-Blogs (22): <a href="http://stefan-cimander.de/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=427">Durch das Bloggen viele Leute kennengelernt</a></li>
<li>BOS-Blogs (21): <a href="http://stefan-cimander.de/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=424">Der Arzt-Medizin-Satire-Musik-Blog</a></li>
<li>BOS-Blogs (20): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/07/21/bos-blogs-20-falsche-informationen-standen-an-der-wiege/">Falsche Informationen standen an der Wiege</a></li>
<li>BOS-Blogs (19): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/07/04/bos-blogs-19-%E2%80%9Emich-interessieren-die-schnittstellen-der-professionen%E2%80%9C/">„Mich interessieren die Schnittstellen der Professionen“</a></li>
<li>BOS-Blogs (18): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/bos-blogs-18-meine-schreibe-entsteht-spontan/" rel="bookmark">“Meine Schreibe entsteht spontan”</a></li>
<li>BOS-Blogs (17): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/02/28/bos-blogs-17-%E2%80%9Cden-blick-auf-den-menschen-in-der-uniform-richten%E2%80%9D/" target="_blank">“Den Blick auf den Menschen in der Uniform richten”</a></li>
<li>BOS-Blogs (16): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2011/02/01/bos-blogs-16-mein-leben-dreht-sich-zu-80-prozent-um-die-feuerwehr/">“Mein Leben dreht sich zu 80 Prozent um die Feuerwehr”</a></li>
<li>BOS-Blogs (15): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2011/01/03/bos-blogs-15-ich-will-meine-leser-begeistern/" rel="bookmark">“Ich will meine Leser begeistern”</a></li>
<li>BOS-Blogs (14): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2010/11/29/bos-blogs-14-blaulichtgeschichten/" target="_self">Blaulichtgeschichten</a></li>
<li>BOS-Blogs (13): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/10/bos-blogs-13-der-einsatzleiter/" target="_blank">Der Einsatzleiter</a></li>
<li>BOS-Blogs (12): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/10/15/bos-blogs-12-technische-hilfeleistung/">Techniche Hilfeleistung</a></li>
<li>BOS-Blogs (11): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/01/bos-blogs-11-joes-blog/" target="_self">Joe’s Blog</a></li>
<li>BOS-Blogs (10): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/bos-blogs-10-der-firegeezer/" target="_self">Der Firegeezer</a></li>
<li>BOS-Blogs (9): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/07/13/bos-blogs-9-der-rettungsscherge/" target="_self">Der rettungsscherge</a></li>
<li>BOS-Blogs (8): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/05/28/bos-blogs-8-die-taucher-des-thw/" target="_self">Die Taucher des THW</a></li>
<li>BOS-Blogs (7):<a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/14/bos-blogs-7-lustiges-aus-dem-leben-eines-ktw-fahrers/" target="_blank"> Lustiges aus dem Leben eines KTW-Fahrers</a></li>
<li>BOS-Blogs (6): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/05/bos-blogs-6-alltag-im-rettungsdienst/" target="_self">Alltag im Rettungsdienst</a></li>
<li>BOS-Blogs (5): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/03/31/bos-blogs-5-das-spritzenhaus/" target="_self">Das Spritzenhaus</a></li>
<li>BOS-Blogs (4): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/03/16/bos-blogs-4-die-lego-feuerwehr-aus-farnheim/" target="_self">Die Lego-Feuerwehr aus Farnheim</a></li>
<li>BOS-Blogs (3):  <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/08/bos-blogs-3-feuerwehrleben-blog/" target="_self">Feuerwehrleben-Blog</a></li>
<li>BOS-Blogs (2): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/03/01/bos-blogs-2-abc-gefahren-blog/" target="_blank">ABC-Gefahren-Blog</a></li>
<li>BOS-Blogs (1):  <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/02/22/bos-blogs-1-katmedbevschtz-blog/">KatMedBevSchtz-Blog</a></li>
<li>RD-Blogs (4): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/03/08/2010/02/22/2008/05/06/rd-blogs-4-bloggen-im-status-6/" rel="bookmark">Bloggen im Status 6</a></li>
<li>RD-Blogs (3): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/03/08/2008/04/17/rd-blogs-3-die-krangewarefahrer-sin-endlich-doa/">Die Krangewarefahrer sin endlich doa</a></li>
<li>RD-Blogs (2):<a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/03/08/2008/03/17/rd-blogs-2-bloggen-als-therapie/" target="_blank"> Bloggen als Therapie</a></li>
<li>RD-Blogs (1):<a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/03/08/2008/03/10/rd-blogs-1-der-zivi-blogger/">Der Zivi-Blogger</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>BOS-Blogs (22): Durch das Bloggen viele Leute kennengelernt</title>
		<link>http://stefan-cimander.de/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=427</link>
		<comments>http://stefan-cimander.de/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=427#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 20:20:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[BOS-Blogs]]></category>

		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bloggaspritze im Interview
(sc). In loser Folge stelle ich Blogs und blog-ähnliche Seiten aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophen-/Zivilschutz vor. Heute stellt uns Kathi alias Bloggaspritze ihren Blog vor, der sich neben Privatem und Beruflichen auch intensiv mit der Rettungsdienst-Blogosphäre auseinandersetzt, und sich zum Ziel gesetzt hat, (subjektive) Probleme der Rettungsdienstmitarbeiter zu thematisieren. 
Beschreibe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;">Die Bloggaspritze im Interview</h2>
<p>(sc). In loser Folge stelle ich Blogs und blog-ähnliche Seiten aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophen-/Zivilschutz vor. Heute stellt uns Kathi alias Bloggaspritze ihren Blog vor, der sich neben Privatem und Beruflichen auch intensiv mit der Rettungsdienst-Blogosphäre auseinandersetzt, und sich zum Ziel gesetzt hat, (subjektive) Probleme der Rettungsdienstmitarbeiter zu thematisieren. <span id="more-427"></span></p>
<h3>Beschreibe Deinen Blog in einem Satz.</h3>
<p style="text-align: justify;">Uhh, das ist ja schwierig, ich würde sagen: Ein interessantes, spannendes, witziges, manchmal trauriges Blog, welches nicht nur für Rettungsdienstmitarbeiter geeignet ist.</p>
<h3>Seit wann bloggst Du?</h3>
<p style="text-align: justify;">Am 21.April 2011 veröffentlichte ich meinen ersten Artikel.</p>
<h3>Wie bist Du auf den Titel Deines Blogs gekommen?</h3>
<p style="text-align: justify;">Mir ist eines Nachts nichts anderes eingefallen.</p>
<h3>Wie bist Du auf die Idee gekommen einen Blog über Deine Tätigkeit als Rettungsassistent zu schreiben?</h3>
<p style="text-align: justify;">Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich meine Erlebnisse erzähle oder nicht. Allerdings geht es in meinem Blog ja nicht nur um meine Erlebnisse im Rettungsdienst, sondern auch um andere Dinge. Ich habe einige Blogs schon eine ganze Weile gelesen und mich irgendwann entschlossen, selbst zu schreiben.</p>
<h3>Über welche andere Themen schreibst Du denn noch?</h3>
<p style="text-align: justify;">Mein Blog dreht sich nicht nur um den Rettungsdienst, sondern auch um alltägliche Dinge. Grundsätzlich ist es so, dass ich schon viel mit dem Rettungsdienst zu tun habe. Momentan ist das Duell mit dem Krangewarefahrer einer der Schwerpunkte. Hier geht es darum im Rettungsdienst ein paar Kilos zu verlieren. Andere Themen sind die Schwierigkeiten mit dem Schichtdienst, die Versuchungen (z.B. Naschereien), aber auch die neckenden Kollegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Jeden Monat veröffentliche ich meine TOPs, Buchvorstellungen, getestete Apps, ab und zu findet mein Privatleben auch eine kleine Rolle in meinem Blog.</p>
<h3>Wie kam denn das Duell mit dem Krangewarefahrer zustande?</h3>
<p style="text-align: justify;">Durch eine Idee am Telefon, wir unterhielten uns und ich habe ihn dann herausgefordert.</p>
<h3>Worüber schreibst Du am liebsten?</h3>
<p style="text-align: justify;">Ich mag es, meine Erfahrungen mitzuteilen, dies ist aber auch die schwerste Aufgabe. Es dürfen keine Übereinstimmungen mit realen Vorfällen zu erkennen sein! Ich mag es auch, meine Gedanken mit anderen zu teilen.</p>
<h3>Was war Dein größter Erfolg als Blogger?</h3>
<p style="text-align: justify;">Mein größter Erfolg, das ist schwer! Der größte Erfolg meines Blogs ist sicherlich die Geschichte mit den Keksen, mein erster Artikel. Aber der größte Erfolg der durchs Schreiben gekommen ist, sind definitiv die tollen Menschen die ich kennen gelernt habe. Unglaublicherweise habe ich auch einen Menschen wieder getroffen, mit dem ich in meiner Jugend viel Zeit verbracht habe.</p>
<h3>Wie kam Dein Blog bei Freunden, Kollegen und Vorgesetzten an?</h3>
<p style="text-align: justify;">Soweit ich weiß, gibt es nur einen Kollegen, der meinen Blog kennt und er hat sich noch nicht geäußert. Ich bin aber auch erst mal froh wenn sie es nicht wissen.</p>
<h3>Wie sind Deine Kontakte zu anderen BOS-Blogs?</h3>
<p style="text-align: justify;">Ich habe durch meinen Blog einige Kontakte knüpfen können. Mit dem Krangewarefahrer läuft ein Duell. Ich kann mir aber durchaus auch weitere „Kooperationen“ vorstellen.</p>
<h3>Was wünschst Du Dir in Bezug auf Ihren Blog?</h3>
<p style="text-align: justify;">Ich wünsche mir viele Leser und viele Kommentare. Ich denke davon lebt ein Blog.</p>
<h3>Stelle Dich kurz vor.</h3>
<p style="text-align: justify;">Mich kurz vorstellen&#8230; naja, ich bin eine junge Rettungsassistentin und arbeite in einer Großstadt, momentan mit dem Schwerpunkt Disposition. Ich bin eigentlich ne ganz Liebe, aber ich kann auch mal zickig sein. Ich bin von der Sorte lieben oder hassen.</p>
<p>Vielen Dank  Kathi für das Interview, das Stefan Cimander ursprünglich für www.fwnetz.de bereits im Juli 2011 führte.</p>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://bloggaspritze.wordpress.com/">Blog Bloggaspritze</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/#!/bloggaspritze" target="_blank">Bloggaspritze auf Twitter</a></li>
</ul>
<h3><strong></strong><strong>Bisher erschienen:</strong></h3>
<ul>
<li>BOS-Blogs (21): <a href="http://stefan-cimander.de/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=424/">Der Arzt-Medizin-Satire-Musik-Blog</a></li>
<li>BOS-Blogs (20): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/07/21/bos-blogs-20-falsche-informationen-standen-an-der-wiege/">Falsche Informationen standen an der Wiege</a></li>
<li>BOS-Blogs (19): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/07/04/bos-blogs-19-%E2%80%9Emich-interessieren-die-schnittstellen-der-professionen%E2%80%9C/">„Mich interessieren die Schnittstellen der Professionen“</a></li>
<li>BOS-Blogs (18): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/bos-blogs-18-meine-schreibe-entsteht-spontan/" rel="bookmark">“Meine Schreibe entsteht spontan”</a></li>
<li>BOS-Blogs (17): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/02/28/bos-blogs-17-%E2%80%9Cden-blick-auf-den-menschen-in-der-uniform-richten%E2%80%9D/" target="_blank">“Den Blick auf den Menschen in der Uniform richten”</a></li>
<li>BOS-Blogs (16): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2011/02/01/bos-blogs-16-mein-leben-dreht-sich-zu-80-prozent-um-die-feuerwehr/">“Mein Leben dreht sich zu 80 Prozent um die Feuerwehr”</a></li>
<li>BOS-Blogs (15): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2011/01/03/bos-blogs-15-ich-will-meine-leser-begeistern/" rel="bookmark">“Ich will meine Leser begeistern”</a></li>
<li>BOS-Blogs (14): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2010/11/29/bos-blogs-14-blaulichtgeschichten/" target="_self">Blaulichtgeschichten</a></li>
<li>BOS-Blogs (13): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/10/bos-blogs-13-der-einsatzleiter/" target="_blank">Der Einsatzleiter</a></li>
<li>BOS-Blogs (12): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/10/15/bos-blogs-12-technische-hilfeleistung/">Techniche Hilfeleistung</a></li>
<li>BOS-Blogs (11): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/01/bos-blogs-11-joes-blog/" target="_self">Joe’s Blog</a></li>
<li>BOS-Blogs (10): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/bos-blogs-10-der-firegeezer/" target="_self">Der Firegeezer</a></li>
<li>BOS-Blogs (9): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/07/13/bos-blogs-9-der-rettungsscherge/" target="_self">Der rettungsscherge</a></li>
<li>BOS-Blogs (8): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/05/28/bos-blogs-8-die-taucher-des-thw/" target="_self">Die Taucher des THW</a></li>
<li>BOS-Blogs (7):<a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/14/bos-blogs-7-lustiges-aus-dem-leben-eines-ktw-fahrers/" target="_blank"> Lustiges aus dem Leben eines KTW-Fahrers</a></li>
<li>BOS-Blogs (6): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/05/bos-blogs-6-alltag-im-rettungsdienst/" target="_self">Alltag im Rettungsdienst</a></li>
<li>BOS-Blogs (5): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/03/31/bos-blogs-5-das-spritzenhaus/" target="_self">Das Spritzenhaus</a></li>
<li>BOS-Blogs (4): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/03/16/bos-blogs-4-die-lego-feuerwehr-aus-farnheim/" target="_self">Die Lego-Feuerwehr aus Farnheim</a></li>
<li>BOS-Blogs (3):  <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/08/bos-blogs-3-feuerwehrleben-blog/" target="_self">Feuerwehrleben-Blog</a></li>
<li>BOS-Blogs (2): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/03/01/bos-blogs-2-abc-gefahren-blog/" target="_blank">ABC-Gefahren-Blog</a></li>
<li>BOS-Blogs (1):  <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/02/22/bos-blogs-1-katmedbevschtz-blog/">KatMedBevSchtz-Blog</a></li>
<li>RD-Blogs (4): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/03/08/2010/02/22/2008/05/06/rd-blogs-4-bloggen-im-status-6/" rel="bookmark">Bloggen im Status 6</a></li>
<li>RD-Blogs (3): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/03/08/2008/04/17/rd-blogs-3-die-krangewarefahrer-sin-endlich-doa/">Die Krangewarefahrer sin endlich doa</a></li>
<li>RD-Blogs (2):<a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/03/08/2008/03/17/rd-blogs-2-bloggen-als-therapie/" target="_blank"> Bloggen als Therapie</a></li>
<li>RD-Blogs (1):<a href="http://www.fwnetz.de/2011/09/05/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/03/08/2008/03/10/rd-blogs-1-der-zivi-blogger/">Der Zivi-Blogger</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>25 Jahre Großbrand von Schweizerhalle</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 18:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Feuerwehr]]></category>

		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>

		<category><![CDATA[Sandoz]]></category>

		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eine der wenigen Ereignisse aus meiner Kindheit, die sich in mein Hirn gebrannt haben und an die ich mich immer noch recht gut erinnere. Genauer gesagt erinnere ich mich an die Fernsehbilder. Ich rede von dem Großbrand auf dem Gelände der Firma Sandoz, der als Folge den Rhein rot färbte. Vor ein paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Es ist eine der wenigen Ereignisse aus meiner Kindheit, die sich in mein Hirn gebrannt haben und an die ich mich immer noch recht gut erinnere. Genauer gesagt erinnere ich mich an die Fernsehbilder. Ich rede von dem Großbrand auf dem Gelände der Firma Sandoz, der als Folge den Rhein rot färbte. Vor ein paar Jahren haben ich dazu eine Zusammenfassung für das <a href="http://www.feuerwehr-weblog.de/2006/11/01/weblog-geschichte-der-rhein-ist-rtot/" target=_blank>Feuerwehr Weblog</a> geschrieben, die ich an dieser Stelle erneut - und unverändert - publiziere.</p>
<h2 align="center">Der Rhein ist r(t)ot</h2>
<p align="justify">1986 war das Jahr der Katastrophen: der GAU in Tschernobyl und die Explosion der Challenger. Diese Unglücke waren weit weg, bis zum 1. November jedenfalls. An diesem Tag kam es zu einer Brandkatastrophe mitten im Herzen von Mitteleuropa: Schweizerhalle, Sandoz.</p>
<p align="justify">
<p align="justify"><span id="more-334"></span> <strong>Halle 956 in Flammen</strong></p>
<p align="justify">Es war kurz nach Mitternacht, als eine Polizeistreife ein Feuer in der Lagehalle 956 im Industriegebiet Schweizerhalle bei Muttenz (Kanton Basel-Landschaft) entdeckte. Die herbeigeeilte Werkfeuerwehr löste Großalarm aus. Feuerwehren aus der Umgebung und die Berufsfeuerwehr aus dem benachbarten Kanton Basel-Stadt rückten an. Etwa 160 Feuerwehrleute konnten das Feuer bis in die frühen Morgenstunden löschen.</p>
<p align="justify">Eine übel riechende Wolke zog über die angrenzenden Gemeinden und Basel hinweg. Außer Atemwegsbeschwerden und Augenentzündungen durch Phospor, Schwefel-, Stickstoff- und Kohlenoxyddämpfe gab es glücklicherweise keine Opfer.</p>
<p align="justify"><strong>Der Rhein färbt sich blutrot</strong></p>
<p align="justify">Was nun folgte, war ein Schock für die Rheinanlieger. Mit dem Löschwasser wurden etwa 15 bis 40 Tonnen Schädlings- und Unkrautbekämpfungsmittel in den Rhein geschwemmt – darunter 34 verschiedene Giftstoffe, z.B. lebensgefährliche organische Qucksilberverbindungen.</p>
<p align="justify">Der Rhein bei Basel färbte sich rot. Die Konzentration der Giftstoffe war so hoch, dass noch im Mittel- und Unterrhein tausende Fische starben. Unter anderem wurden etwa 150.000 tote Aale aus dem Wasser gefischt. Das Trinkwasser entlang des Stroms wurde vorübergehend knapp. An manchen Stellen konnte bis zu drei Wochen lang kein Rheinwasser entnommen werden. Nach einer Woche erreichte der 70 Kilometer lange Giftteppich die Niederlande. Die Katastrophe erstreckte sich bis ins Wattenmeer.</p>
<p align="justify"><strong>Tschernobale</strong></p>
<p align="justify">Das Unglück von Schweizerhalle war sicherlich nur der Medienstar unter den Chemiekatastrophen am Rhein – schon lange vorher galt er als Kloake. In den Medien wurde das Unglück als „Tschernobale“ oder „Bhobale“ bezeichnet (Bale ist das französische Wort für die Stadt Basel).  Zudem lag das Unglück in einer Zeit gesteigerter Sensibilität der Umwelt gegenüber. Der Unfall erschütterte den Glauben an die Sicherheit der chemischen Industrie. Erst diese Katastrophe trug den Gewässerschutz ins Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit. Gleichzeitig war er Anlass zum Umdenken im Störfallschutz.</p>
<p align="justify"><strong>20 Jahre danach</strong></p>
<p align="justify">Es hat beinahe zwei Jahrzehnte gedauert, bis der Rhein sich fast vollständig erholt hat. Umfangreiche Sanierungs- und Schutzmaßnahmen hoben die Wasserqualität. Die Grundbelastung mit vielen Schadstoffen liegt mittlerweile um siebzig Prozent unter dem Niveau vor der Katastrophe.</p>
<p align="justify">Einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der Schadenswirkungen trug der Rhein selbst bei:  im November 1986 führte er Niedrigwasser, und damit blieben die Seitenarme und Teile des Ufers von der Giftbrühe verschont. Ein ungewöhnlich starkes und lang anhaltendes Hochwasser im im darauf folgenden Jahr spülte den Rhein kräftig durch, und schwemmte viele Giftstoffe fort. 1992 zeigte der Rhein schon erste Anzeichen einer Besserung.</p>
<p align="justify">Die Rückkehr der Lachse ist ein Symbol der Gesundung. Mit 63 Arten ist die Fischfauna des alten Rheins fast wieder komplett. Nur der Stör fehlt noch. Essbar sind viele Fischarten wieder. Nur im Aal ist die Schadstoffbelastung noch zu hoch.</p>
<p align="justify">Bei den am Rhein ansässigen Unternehmen gibt es inzwischen ein Bewusstsein für die Risiken und auch eine große Angst davor, negativ in den Schlagzeilen zu landen. Deshalb wurden etwa 60 Milliarden Euro in Auffangbecken und Kläranlagen investiert. Das Wasser des Rheins wird besser als je zuvor überwacht.</p>
<p align="justify"><strong>Ursache</strong></p>
<p align="justify">Obgleich vor wenigen Jahren Journalisten des ZDF behaupteten (<a href="http://www.onlinereports.ch/2000/SchweizerhalleStasi.htm">Link</a>), hinter dem Brand steckte die Stasi, um von Tschernobyl abzulenken, gilt die Ursache inzwischen als gesichert: Eine Palette mit mehreren Papiersäcken Berlinerblau wurde 31. Oktober 1986 in der Lagerhalle mit Folie überzogen. Obwohl auf dem Sicherheitsdatenblatt “Vermeidung des Kontaktes mit Zündquellen“ stand, brachte ein Arbeiter die Folie mittels Gasbrenner zum Schrumpfen. In der Nacht darauf stand die Halle in Flammen.</p>
<p align="justify">Berlinerblau (Pariser Blau, Eisencyanblau, Turnbulls Blau, Bronzeblau) war der erste moderne synthetische Farbstoff. Es ist ein lichtechtes, tiefblaues, mineralisches Pigment. Der Stoff glimmt über 12 Stunden rauchlos ohne Brandgeruchsemmissionen. Setzt man den Stoff hohen Temperaturen (über 140 °C) aus, können als Zersetzungsprodukte Blausäuredämpfe und Ammoniak entstehen. Der Stoff ist unter der Wassergefährdungsklasse 1 und somit als schwach wassergefährdend eingestuft. Er wird auch für den menschlichen Körper als untoxisch eingestuft.</p>
<p align="justify"><strong>Unzureichender Brandschutz</strong></p>
<p align="justify">In der 4500 Quadratmeter großen Lagerhalle werden außer Berlinerblau auch 500 bis 1200 Tonnen Schädlings- und Unkrautbekämpfungsmittel gelagert. Obwohl der ursprüngliche Zwecke der Halle die Lagerung von Apparaten war, werden ab 1979 agrochemische Produkte und Chemikalien aufbewahrt. Außerdem hatte die Halle völlig ungenügende Brandschutzanlagen und keine Rückhalte- und Auffangbecken.</p>
<p align="justify"><strong>Feuerwehrleute verurteilt</strong></p>
<p align="justify">Nach der Brandkatastrophe wurden zwei Feuerwehrleute verurteilt, die Löschwasser in den Rhein geleitet hatten. Der Firmenleitung von Sandoz war keine Verantwortung nachzuweisen. Sandoz zahlte 98 Millionen Franken Sanierungskosten und 43 Millionen (27 Millionen Euro) Franken Schadensersatz an die betroffenen Länder. Außerdem stellte die Firma damals 10 Millionen Franken für Forschungszwecke zur Verfügung.</p>
<p align="justify">
<p align="justify">
<p align="justify">Weiterführende Links:<br />
<a href="http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=1668444/llf6vl/index.html">swr.de</a><br />
<a href="http://www.swr.de/wissen/umwelt/-/id=6381798/nid=6381798/did=8783424/pv=gallery/fhgvx1/index.html"> SWR (2011)</a><br />
<a href="http://www.drs.ch/index.cfm?gbaction=D89E062B-4EBE-4F07-9FEA1A41FEA6B7B6&amp;categorynodeid=CED55B60-21C1-4958-823150B9A8FE1722&amp;prg=NEWS&amp;szm=content%2Fpolitik%2Fschweiz&amp;szmcha=news">DRS</a><br />
<a href="http://www.swissinfo.org/ger/startseite/detail/Der_Rhein_hat_sich_von_Schweizerhalle_erholt.html?siteSect=105&amp;sid=7193992&amp;cKey=1162286847000">swissinfo</a><br />
<a href="http://www.fr-aktuell.de/in_und_ausland/panorama/panorama/?em_cnt=1001451">Frankfurter Rundschau</a><br />
<a href="http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=2583137">Wormser Zeitung</a><br />
<a href"http://de.wikipedia.org/wiki/Sandoz">Wikipedia</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>BOS-Blogs (21): Der Arzt-Medizin-Satire-Musik-Blog</title>
		<link>http://stefan-cimander.de/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=424</link>
		<comments>http://stefan-cimander.de/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=424#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 20:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Blogging-Hintergrund]]></category>

		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<category><![CDATA[BOS-Blogs]]></category>

		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[(sc). In loser Folge stelle ich Blogs und blog-ähnliche Seiten aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophen-/Zivilschutz vor. Bisher habe ich das im Fwnetz getan. Heute stellt uns Wolfram &#8220;Chefarzt&#8221; Schweizer seinen Blog Monsterdoc vor. Er erzählt von den Inhalten seines Blogs und den Beiträgen, die er am Liebsten produziert.

Beschreibe Deinen Blog in einem Satz.
Arzt-Medizin-Satire-Musik-Blog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(sc). In loser Folge stelle ich Blogs und blog-ähnliche Seiten aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophen-/Zivilschutz vor. Bisher habe ich das im Fwnetz getan. Heute stellt uns Wolfram &#8220;Chefarzt&#8221; Schweizer seinen Blog Monsterdoc vor. Er erzählt von den Inhalten seines Blogs und den Beiträgen, die er am Liebsten produziert.</p>
<p><span id="more-424"></span></p>
<h3>Beschreibe Deinen Blog in einem Satz.</h3>
<p style="text-align: justify;">Arzt-Medizin-Satire-Musik-Blog inklusive sonstigem medizinisch und gesundheitspolitisch korrektem Inhalt.</p>
<h3>Seit wann bloggst Du und gab es Vorläufer Deines Blogs?</h3>
<p style="text-align: justify;">Ich blogge seit Oktober 2008. Zuvor habe ich noch nie gebloggt.</p>
<h3>Schreibst Du das Blog alleine?</h3>
<p style="text-align: justify;">Ich habe alles alleine fabriziert - auch die Musik. Bei manchen Songs hatte ich einen Studiodrummer und Sängerinnen, Tänzerinnen zur Verfügung. Bei den Videos hatte ich gelegentlich Unterstützung von einem kleinen Filmteam. Es gibt ganz selten Gastbeiträge, wie z.B. Podcasts mit einer Krankenschwester-Bloggerin. Eine inhaltliche Besonderheit meines Blogs sind die „Interaktiven virtuellen Expeditionen“ (Mount Everest, Papua-Neuguinea), bei denen ich die Handlung gemeinsam mit den Bloglesern entwickle.</p>
<h3>Wie bist Du auf die Idee gekommen einen Blog über Medizin zu schreiben?</h3>
<p style="text-align: justify;">Weil es in diesem Bereich damals noch nicht viele Blogs gab.</p>
<h3>Schreibst Du ausschließlich über das Thema Medizin oder gibt es noch andere Themen, über die Du schreibst?</h3>
<p>Das Thema Ultratriathlon spielt noch eine Rolle, aber sonst hat eigentlich alles mit Medizin zu tun.</p>
<h3>Wie stark ist die Verzahnung Deiner beruflichen Erlebnisse mit den Beiträgen in Deinem Blog?</h3>
<p style="text-align: justify;">Weil ich nicht anonym blogge, kann ich naturgemäß auch nicht aus dem Nähkästchen plaudern. Daher spielt eher die Gesamtheit meiner beruflichen Erlebnisse eine Rolle. Diese werden dann satirisch verarbeitet.</p>
<h3>Worüber schreibst Du am liebsten?</h3>
<p style="text-align: justify;">Ich mache gerne Musik und am liebsten Beiträge darüber. Das ist aber immer sehr aufwendig. Ansonsten mag ich alle Themen sehr gerne. In letzter Zeit auch viel über die Gesundheitspolitik. Zu persönlich wird es auf Monsterdoc nie.</p>
<h3>Du trennst also Privat- und Medizinbloggerleben?</h3>
<p style="text-align: justify;">Absolut. Persönliche Dinge außer Musik und Sport findet man nicht auf Monsterdoc. Aber gibt es überhaupt ein Leben außerhalb meines Blogs? bibber</p>
<h3>Was war Dein größter Erfolg als Blogger?</h3>
<p style="text-align: justify;">Einen gewissen Bekanntheitsgrad in der medizinischen Webwelt erreicht zu haben. Ich habe ferner fast 500 abonnierte Stammleser. Und schließlich war es ein Erfolg, dass mein MRSA-Song-Video fast 20.000 Clicks auf Youtube erreicht hat.</p>
<p><object style="height: 304px; width: 500px;" width="500" height="304" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/UDCuZC_vbuc?version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed style="height: 304px; width: 500px;" width="500" height="304" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/UDCuZC_vbuc?version=3" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<h3>Gab es so etwas wie einen besonders Kontroversen Beitrag in Deinem Blog, der enorme Resonanz hervorgerufen hat?</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Rubrik &#8220;Diskussion am Freitag&#8221; ergibt oftmals schöne und auch kontroverse Diskussionen. Echte &#8220;Skandalartikel&#8221; hatte ich noch nie.</p>
<h3>Wie kam Dein Blog bei Kollegen und Vorgesetzten an?</h3>
<p style="text-align: justify;">Da ich mein eigener Chef bin, erübrigt sich dieses Thema fast. Von Kollegen gab es durchweg positive Resonanz. Einige Kollegen kommentieren auch eifrig auf Monsterdoc.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Wie sind Deine Kontakte zu anderen BOS-Blogs?</h3>
<p>Gut, hier gibt es auch immer wieder gemeinsame Aktionen und einen gewissen &#8220;Zusammenhalt&#8221; der Szene.</p>
<h3>Was wünschst Du Dir in Bezug auf Deinen Blog?</h3>
<p style="text-align: justify;">Noch bekannter zu werden. Mehr Musikvideos.</p>
<h3>Stelle Dich mit ein paar kurzen Worten vor.</h3>
<p style="text-align: justify;">In meinem Impressum steht mein echter Name. Daher reichen ein paar Klicks um meinen Lebenslauf herauszufinden.</p>
<p>Vielen Dank Wolfram Schweizer für das Interview, das Stefan Cimander ursprünglich für www.fwnetz.de bereits im Juli 2011 führte.</p>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.monsterdoc.de/" target="_blank">Monsterdoc</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/#!/chefarzt" target="_blank">Monsterdoc auf Twitter</a></li>
<li><a href="http://de-de.facebook.com/people/Chefarzt-Monsterdoc/100001013335453" target="_blank">Monsterdoc auf Facebook</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/user/monsterdok" target="_blank">YouTube-Kanal</a> vom Monsterdoc</li>
</ul>
<h3><strong>Bisher erschienen:</strong></h3>
<ul>
<li>BOS-Blogs (20): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/07/21/bos-blogs-20-falsche-informationen-standen-an-der-wiege/">Falsche Informationen standen an der Wiege</a></li>
<li>BOS-Blogs (19): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/07/04/bos-blogs-19-„mich-interessieren-die-schnittstellen-der-professionen“/">„Mich interessieren die Schnittstellen der Professionen“</a></li>
<li>BOS-Blogs (18): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/bos-blogs-18-meine-schreibe-entsteht-spontan/" rel="bookmark">“Meine Schreibe entsteht spontan”</a></li>
<li>BOS-Blogs (17): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/02/28/bos-blogs-17-%E2%80%9Cden-blick-auf-den-menschen-in-der-uniform-richten%E2%80%9D/" target="_blank">“Den Blick auf den Menschen in der Uniform richten”</a></li>
<li>BOS-Blogs (16): <a href="../2011/04/04/2011/02/01/bos-blogs-16-mein-leben-dreht-sich-zu-80-prozent-um-die-feuerwehr/">“Mein Leben dreht sich zu 80 Prozent um die Feuerwehr”</a></li>
<li>BOS-Blogs (15): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2011/01/03/bos-blogs-15-ich-will-meine-leser-begeistern/" rel="bookmark">“Ich will meine Leser begeistern”</a></li>
<li>BOS-Blogs (14): <a href="http://www.fwnetz.de/2010/11/29/bos-blogs-14-blaulichtgeschichten/" target="_self">Blaulichtgeschichten</a></li>
<li>BOS-Blogs (13): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2010/11/10/bos-blogs-13-der-einsatzleiter/" target="_blank">Der Einsatzleiter</a></li>
<li>BOS-Blogs (12): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2010/11/29/2010/10/15/bos-blogs-12-technische-hilfeleistung/">Techniche Hilfeleistung</a></li>
<li>BOS-Blogs (11): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/01/bos-blogs-11-joes-blog/" target="_self">Joe’s Blog</a></li>
<li>BOS-Blogs (10): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/bos-blogs-10-der-firegeezer/" target="_self">Der Firegeezer</a></li>
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<li>BOS-Blogs (8): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/05/28/bos-blogs-8-die-taucher-des-thw/" target="_self">Die Taucher des THW</a></li>
<li>BOS-Blogs (7):<a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/14/bos-blogs-7-lustiges-aus-dem-leben-eines-ktw-fahrers/" target="_blank"> Lustiges aus dem Leben eines KTW-Fahrers</a></li>
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<li>BOS-Blogs (5): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/03/31/bos-blogs-5-das-spritzenhaus/" target="_self">Das Spritzenhaus</a></li>
<li>BOS-Blogs (4): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/03/16/bos-blogs-4-die-lego-feuerwehr-aus-farnheim/" target="_self">Die Lego-Feuerwehr aus Farnheim</a></li>
<li>BOS-Blogs (3):  <a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/08/bos-blogs-3-feuerwehrleben-blog/" target="_self">Feuerwehrleben-Blog</a></li>
<li>BOS-Blogs (2): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/03/01/bos-blogs-2-abc-gefahren-blog/" target="_blank">ABC-Gefahren-Blog</a></li>
<li>BOS-Blogs (1):  <a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/02/22/bos-blogs-1-katmedbevschtz-blog/">KatMedBevSchtz-Blog</a></li>
<li>RD-Blogs (4): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/03/08/2010/02/22/2008/05/06/rd-blogs-4-bloggen-im-status-6/" rel="bookmark">Bloggen im Status 6</a></li>
<li>RD-Blogs (3): <a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/03/08/2008/04/17/rd-blogs-3-die-krangewarefahrer-sin-endlich-doa/">Die Krangewarefahrer sin endlich doa</a></li>
<li>RD-Blogs (2):<a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/03/08/2008/03/17/rd-blogs-2-bloggen-als-therapie/" target="_blank"> Bloggen als Therapie</a></li>
<li>RD-Blogs (1):<a href="http://www.fwnetz.de/2011/04/04/2010/11/29/2010/11/10/2010/10/15/2010/09/13/2010/05/28/2010/05/14/2010/05/05/2010/03/16/2010/03/08/2008/03/10/rd-blogs-1-der-zivi-blogger/">Der Zivi-Blogger</a></li>
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		<title>Rezension &#8220;Unfallverhütung im Atemschutzeinsatz&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 20:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur & Rezension]]></category>

		<category><![CDATA[Atemschutz]]></category>

		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>

		<category><![CDATA[Feuerwehr]]></category>

		<category><![CDATA[Unfallverhütung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigenverantwortung ist durch nichts zu ersetzen
(sc). Es kommt selten vor, dass das Vorwort eines Buches den wesentlichen Inhalt bzw. dessen Intention so komprimiert, pointiert und ermahnend wiedergibt, wie dies Lars Lorenzen im Roten Heft Nr. 95 „Unfallverhütung im Atemschutzeinsatz“ darlegt.
Lorenzen formuliert die Intention seiner Schrift mit folgender These: „Neben einer Sicherheitstruppstrategie ist es zumindest ebenso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;">Eigenverantwortung ist durch nichts zu ersetzen</h2>
<p style="text-align: justify;">(sc). Es kommt selten vor, dass das Vorwort eines Buches den wesentlichen Inhalt bzw. dessen Intention so komprimiert, pointiert und ermahnend wiedergibt, wie dies Lars Lorenzen im Roten Heft Nr. 95 „Unfallverhütung im Atemschutzeinsatz“ darlegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Lorenzen formuliert die Intention seiner Schrift mit folgender These: „Neben einer Sicherheitstruppstrategie ist es zumindest ebenso wichtig, die Sinne aller Einsatzkräfte für eine erfolgreiche Unfallprävention im Atemschutzeinsatz zu schärfen.“ Anders formuliert, heißt dies, dass auch die beste Sicherheitstrupptaktik nicht die Grundlagen des Atemschutzeinsatzes ersetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Grundlagen, oder das Grundlagenwissen, bilden im Prinzip das Thema Unfallverhütung im Atemschutzeinsatz. Denn nur das Beherrschen derselben vermeidet oder unterbricht eine Fehlerkette.</p>
<p style="text-align: justify;">Lorenzen kategorisiert die Unfallfaktoren in fünf Aspekte – der sechste ist die Fehlerkette selbst. In seinen Ausführungen nimmt der Faktor „Mensch“ den größten Teil ein. Insbesondere verweist er immer wieder auf die in der Feuerwehrdienstvorschrift (FwDV) 7 formulierten Einsatzgrundsätze, die, trotz aller Kritik an der FwDV 7, deutlich zur Risikominimierung, und damit Unfallverhütung beitragen. Die weiteren Unfallfaktoren, Technik, Mission, Management und äußere Einflüsse legt er jeweils in eigenen Kapitel dar.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch auch wenn die menschlichen Fehlerquellen überwiegen – wie Lorenzen unter Rückgriff auf die Fehlerforschung in der Luftfahrt zeigt – gibt es eine ganze Menge, sich wiederholende technische Fehlerfaktoren, wie z.B. die falsche Fortbewegungsmethode, die Thematik Schutzkleidung oder die falsche Verlastung von Atemschutzgeräten. Dennoch – und dies betont Lorenzen mehrfach unter Verweis auf die FwDV 7 – Atemschutzgeräteträger handeln grundsätzlich eigenverantwortlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Andere Aspekte, wie der Einsatz selbst („Mission“) oder äußere Einflüsse, lassen sich zwar nicht kontrollieren, jedoch unter Zuhilfenahme, z.B. der Gefahrenmatrix, im Risiko minimieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Fehler der Führung – Lorenzen umschreibt dies mit dem Wort Management, um alle Führungs- und Verwaltungsebenen zu erfassen – lässt der Autor nicht unerwähnt, denn auch diese Entscheidungen sind Teil einer Fehlerkette und wirken auf die Unfallverhütung zurück.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Teil des Managments lässt sich indes auch die Atemschutzüberwachung (ASÜ) begreifen, auf die der Autor jedoch in einem eigenen Kapitel eingeht. Wohl deshalb, weil die ASÜ noch immer eine Stiefmutterdasein fristet. Lorenzen stellt nicht nur die Aufgaben der ASÜ dar, sondern – und das ist zentral – er zeigt die Irrelevanz einer rein zeitbasierten Überwachung. In dem Kontext mahnt er dann die obligatorische Festlegung des Rückzugdruckes an.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Thema Handhabung von Atemschutzgeräten greift Lorenzen explizit in einem eigenen Kapitel auf – auch hier betont Lorenzen die Eigenverantwortung und Eigeninitiative der Atemschutzgeräteträger.</p>
<p style="text-align: justify;">Abschließend fordert Lorenzen indirekt eine zentrale Meldestelle für Atemschutzunfälle, er gibt aber auch Vorschläge, die zu einer Verbesserung der Qualität führen können. Hier nennt er erneut den Bereich Luftfahrt als Vorbild.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Buch „Unfallverhütung im Atemschutzeinsatz“ stellt Lorenzen in kompakter und übersichtlicher Weise die wichtigsten Aspekte bzw. häufigsten Fehler aus dem Bereich der Unfallverhütung im Bereich Atemschutz dar. Er bedient sich dazu zahlreichen Beispielen, Grafiken, Bilderserien, teilweise humoristisch formuliert. Deutlich sichtbar ist auch die in dem Buch verarbeitete Ausbildungs- und Einsatzerfahrung des Hamburger Brandamtmannes.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Wert des Buches liegt weniger in der Darlegung innovativer Konzepte, sondern in der kurzen lockeren und kompakten Darstellung von Themen, die aus der Atemschutzausbildung bekannt sein sollten. Dieser Darstellungsstil erleichtert die Rezeption außerordentlich, und macht das Buch für die Atemschutzgeräteträgerausbildung und -fortbildung nützlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Lorenzens Buch ist damit eine Pflichtlektüre für alle Atemschutzgeräteträger und Atemschutzausbilder sowie alle anderen mit dem Aspekt Atemschutz befassten Aufgabenbereiche, die eine Wiederauffrischung ihres Wissens und besonders eine Erinnerung an das Thema Eigenverantwortung benötigen. (Autor: Stefan Cimander)</p>
<p style="text-align: justify;">Lars Lorenzen: <em>Die roten Hefte Nr. 95: Unfallverhütung im Atemschutzeinsatz</em>, 1. Aufl., Stuttgart 2011: Kohlhammer Verlag. 102 S.: Ill., graph. Darst.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Rezension erschien auch auf dem Internetportal <a href="http://www.innenangriff.com/2011/10/03/rezension-unfallverhuetung-im-atemschutzeinsatz/">www.innenangriff.com</a>.</p>
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