Twittern

Einer Empfehlung von Irakli folgend, probiere ich gerade twitter.com aus. Ist ein ganz nettes Spielzeug, ist aber auf Dauer zu zeitintensiv - sofern man unbedingt was schreiben will -, und sofern man im öffentlichen Raum twittert - erinnert mich irgendwie an zwitschert - habe ich auch Datenschutzbedenken. Ha, zwitschern, twittern, man zwitschert zu viel persönliches aus. Twitter ist quasi eine Art 140-Zeichen-Blogging. Damit kommt es dem ursprünglichen Blogging - dem Führen eines Online-Tagebuchs - am nächsten.

2 Responses to “Twittern”

  1. Claudia sagt:

    Nö, ganz sicher nicht! Denn das ursprüngliche “Führen eines Online-Tagebuchs” hatte nichts, aber auch gar nichts mit der Beschränkung der Textmenge zu tun - im Gegenteil, man wurde gerne ausführlich!
    Das Aufkommen der Blogs (in DE mit Vorreitern wie z.B. der Schockwellenreiter) haben erst den “Häppchen-Text-Stil” etabliert, der für Blogs dann typisch wurde - zum Glück gibt’’s heut auch bei erfolgreichen Blogs wieder ausführliche Artikel (z.B. Robert Basic).
    Das “Twittern” seh ich eher als Online-Simsen einer Generation, die es nicht mehr gewohnt ist, sich in Artikeln auszudrücken, die über Stimmfühlungslaute im Vogelschwarm (”zwitschern”) hinaus gehen.

  2. Der Einwand ist berechtigt, dennoch hat twitter etwas von einem “Tagebuch”, nur eben im SMS-Stil

Leave a Reply