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Wer viele Bücher liest, ist immer auch auf der Suche nach ähnlichen Büchern, die das eigene Interessengebiet beackern, unabhängig von Zeit, Genre oder Umfang. Eine Möglichkeit in dem riesigen Markt, mit jährlich zahlreichen Neuerscheinungen auf bisher Unbekanntes, Neues oder Altes aufmerksam zu werden, ist die Vorschlagfunktion („Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, haben auch gekauft“) verschiedener Online-Shops zu nutzen, die auf Grundlage von statistischen Daten und anderen Einstellungen Vorschläge präsentieren. Wie gesagt, das ganze passiert auf Grundlage von Statistik – Bücher die sich, aus welchem Grund auch immer, nicht verkaufen, fallen durchs Raster. Die Seite MyBook.de modifiziert das Vorschlagswesen, indem es den Menschen als denjenigen einführt, der anderen auf Basis verschiedener Angaben (Lieblingsbücher, Lieblingsautor, Alter, …) Bücher empfiehlt, die für den Leser von Interesse sein könnte. Die Frage, welches Buch zu einem passt und was man als Nächstes lesen soll, bekommt durch MyBook.de eine weitere Facette. Derzeit rund zwanzig Experten werten die Ergebnisse des Fragebogens aus und geben innerhalb kurzer Zeit Buchtipps ab. Klingt gut, weshalb ich das ganz gleich ausprobiert habe.

Die Frage nach Lieblingsbuch und Lieblingsautor war zwar etwas schwer zu beantworten, aber u.a. mit „Limit“, „Metro 2033“, „Fußfall“ und „Ilium“ sowie „Der Übergang“ bzw. mit Herbert W. Franke, Douglas Preston, Lincoln Child  und Andreas Eschbach fiel mir dann etwas ein. Das Interessante: Ich war mir zunächst unsicher, ob ich Phlip K. Dick auch angeben sollte, entschied aber dagegen.

Die Empfehlungsergebnisse kamen postwendend und lauteten:

  • Leon de Winter: Das Recht auf Rückkehr
  • Philip K. Dick: Blade Runner, Ubik, Marsianischer Zeitsturz
  • Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis
  • Heike Hohlbein: Schattenjagd

Selbstredend habe ich „Per Anhalter durch die Galaxis“ schon gelesen (immerhin Standardlektüre für Geeks), aber auch PKDs „Blade Runner“ kenne ich schon, während „Marsianischer Zeitsturz“ im Regal wartet und „Ubik“ auf meiner Leseliste steht. Insoweit trifft die Empfehlung meinen Geschmack. Das eher ins Genre Fantasy einzuordnende „Schattenjagd“ rutschte vielleicht durch die Präferenz für Justins Cronin „Passage-Trilogie“ – immerhin ist das eine Mischung aus SF und Fantasy – auf die Liste. Mit „Das Recht auf Rückkehr“ taucht ein Buch auf, von dem ich bisher noch nicht gehört hatte, das aber, soweit meine Kurzrecherche, durchaus ein Buch sein kann, das mich begeistern könnte.

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