LIVE 2009 in Eppstein

Am vergangenen Wochenende war ich als Fachjournalist für das FWNetz auf dem Kongress atemschutzunfaelle.eu LIVE 2009. Es war nicht nur aus journalistischer, sondern auch aus persönlicher Sicht ein sehr interessanter Vortragstag.

Referenten und Team

Untergebracht war ich in der „LIVE WG“ – der Ferienwohnung des Teams vom atemschutzunfaelle.eu, was für mich den Vorteil hatte, nah dran zu sein und ich musste mir keine Gedanken darüber machen, wie ich von A nach B komme.

Natürlich hatte ich abseits des Kongresses bei einigen Kaltgetränken die Gelegenheit, mit dem ein oder anderen Teilnehmer oder Referenten über die Probleme der (Freiwilligen) Feuerwehr zu reden. Mit meinen Ansichten liege ich nicht ganz so falsch, wie ich bisher immer dachte. Egal ob es mangelhafte Ausbildung, unmotivierte Feuerwehrangehörige, Elitedenken, inkompetente Führungskräfte und Geldmangel war, in nahezu jeder Gemeinde scheint es die gleichen Probleme zu geben.

Jan Südmersen

Besonders krass, man verzeihe mir den Ausdruck, sieht es aus, wenn (kritische) Feuerwehrangehörige diese Probleme erkennen und offen ansprechen. Kritik und Innovation sind in der deutschen Feuerwehr nämlich nicht willkommen! Das führt dann ausgerechnet dazu, dass kompetente Leute die Feuerwehr verlassen oder sich in die innere Migration zurückziehen, sprich „die Klappe halten“. Über die Konsequenzen dessen muss ich wohl keine Worte verlieren.

Eigentlich wollte ich den Fachartikel über den Kongress schon weitgehend am Sonntagabend fertig gestellt haben. Wie gesagt, eigentlich. Uneigentlich bin ich noch nicht über einleitende Sätze hinausgekommen. Es ist gar nicht so einfach, derart viele Informationen in einen kurzen knackigen Text zu packen. Ich habe inzwischen davon Abstand genommen, jeden Vortrag zusammenzufassen, denn das ist einerseits sehr aufwendig, andererseits würde es diesen Text sehr lang machen. Mein Ziel ist es nun die Quintessenz der Vorträge zu erfassen und auf die eigentlichen Probleme im Atemschutzeinsatz hinzuweisen. Als Stichpunkte existieren diese Aspekte bereits.

An dieser Stelle sei auch dem Team von atemschutzunfaelle.eu für die kostenlose Unterbringung gedankt. Ebenfalls ein großes Dankeschön geht an die Referenten für die gelungen Vorträge, die, um es in den Worten von Jan Südmersen auszudrücken, leider vor den falschen Adressaten gehalten wurden!

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