BOS-Blogs (21): Der Arzt-Medizin-Satire-Musik-Blog

(sc). In loser Folge stelle ich Blogs und blog-ähnliche Seiten aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophen-/Zivilschutz vor. Bisher habe ich das im Fwnetz getan. Heute stellt uns Wolfram “Chefarzt” Schweizer seinen Blog Monsterdoc vor. Er erzählt von den Inhalten seines Blogs und den Beiträgen, die er am Liebsten produziert.

Beschreibe Deinen Blog in einem Satz.

Arzt-Medizin-Satire-Musik-Blog inklusive sonstigem medizinisch und gesundheitspolitisch korrektem Inhalt.

Seit wann bloggst Du und gab es Vorläufer Deines Blogs?

Ich blogge seit Oktober 2008. Zuvor habe ich noch nie gebloggt.

Schreibst Du das Blog alleine?

Ich habe alles alleine fabriziert - auch die Musik. Bei manchen Songs hatte ich einen Studiodrummer und Sängerinnen, Tänzerinnen zur Verfügung. Bei den Videos hatte ich gelegentlich Unterstützung von einem kleinen Filmteam. Es gibt ganz selten Gastbeiträge, wie z.B. Podcasts mit einer Krankenschwester-Bloggerin. Eine inhaltliche Besonderheit meines Blogs sind die „Interaktiven virtuellen Expeditionen“ (Mount Everest, Papua-Neuguinea), bei denen ich die Handlung gemeinsam mit den Bloglesern entwickle.

Wie bist Du auf die Idee gekommen einen Blog über Medizin zu schreiben?

Weil es in diesem Bereich damals noch nicht viele Blogs gab.

Schreibst Du ausschließlich über das Thema Medizin oder gibt es noch andere Themen, über die Du schreibst?

Das Thema Ultratriathlon spielt noch eine Rolle, aber sonst hat eigentlich alles mit Medizin zu tun.

Wie stark ist die Verzahnung Deiner beruflichen Erlebnisse mit den Beiträgen in Deinem Blog?

Weil ich nicht anonym blogge, kann ich naturgemäß auch nicht aus dem Nähkästchen plaudern. Daher spielt eher die Gesamtheit meiner beruflichen Erlebnisse eine Rolle. Diese werden dann satirisch verarbeitet.

Worüber schreibst Du am liebsten?

Ich mache gerne Musik und am liebsten Beiträge darüber. Das ist aber immer sehr aufwendig. Ansonsten mag ich alle Themen sehr gerne. In letzter Zeit auch viel über die Gesundheitspolitik. Zu persönlich wird es auf Monsterdoc nie.

Du trennst also Privat- und Medizinbloggerleben?

Absolut. Persönliche Dinge außer Musik und Sport findet man nicht auf Monsterdoc. Aber gibt es überhaupt ein Leben außerhalb meines Blogs? bibber

Was war Dein größter Erfolg als Blogger?

Einen gewissen Bekanntheitsgrad in der medizinischen Webwelt erreicht zu haben. Ich habe ferner fast 500 abonnierte Stammleser. Und schließlich war es ein Erfolg, dass mein MRSA-Song-Video fast 20.000 Clicks auf Youtube erreicht hat.

Gab es so etwas wie einen besonders Kontroversen Beitrag in Deinem Blog, der enorme Resonanz hervorgerufen hat?

Die Rubrik “Diskussion am Freitag” ergibt oftmals schöne und auch kontroverse Diskussionen. Echte “Skandalartikel” hatte ich noch nie.

Wie kam Dein Blog bei Kollegen und Vorgesetzten an?

Da ich mein eigener Chef bin, erübrigt sich dieses Thema fast. Von Kollegen gab es durchweg positive Resonanz. Einige Kollegen kommentieren auch eifrig auf Monsterdoc.

Wie sind Deine Kontakte zu anderen BOS-Blogs?

Gut, hier gibt es auch immer wieder gemeinsame Aktionen und einen gewissen “Zusammenhalt” der Szene.

Was wünschst Du Dir in Bezug auf Deinen Blog?

Noch bekannter zu werden. Mehr Musikvideos.

Stelle Dich mit ein paar kurzen Worten vor.

In meinem Impressum steht mein echter Name. Daher reichen ein paar Klicks um meinen Lebenslauf herauszufinden.

Vielen Dank Wolfram Schweizer für das Interview, das Stefan Cimander ursprünglich für www.fwnetz.de bereits im Juli 2011 führte.

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